Spielberichte

Standard zur Führung, Doppelschlag nach der Pause: Waizenkirchen schlägt St. Roman/Esternberg 1b 3:0

SV Waizenkirchen
SPG St. Roman/Esternberg 1b

Intensive Kost in der 1. Klasse Nord-West, am Ende klare Punkte: Der SV Guschlbauer Waizenkirchen setzte sich daheim mit 3:0 gegen die SPG St. Roman/Esternberg 1b durch. Die Hausherren legten per Eckball-Führung vor, kamen kurz nach der Pause mit einem schnellen Doppelschlag auf Kurs und ließen sich auch von einer späten Roten Karte nicht mehr aus der Spur bringen. Trainer Roland Ulrich sprach von einem „sehr intensiven, fairen und harten Spiel“, in dem seine Elf vor allem über Konter brandgefährlich wurde.

Nahaufnahme auf die beine zweier Spieler

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Standard bringt die Führung, Doppelschlag sorgt für Ruhe

In einer Partie, die vom ersten Anpfiff an viel Tempo und Zweikampf bot, suchten beide Teams ihren Weg nach vorne. Waizenkirchen erwischte dabei den besseren Moment und stellte früh die Weichen: In Minute 19 traf Fabio Traunwieser zur 1:0-Führung – laut Trainer nach einer einstudierten Eckballvariante. Mit dem Vorteil im Rücken spielte die Ulrich-Elf zielstrebig weiter, ohne zu überdrehen, und nahm das 1:0 auch mit in die Pause. Nach dem Seitenwechsel legten die Hausherren dann eiskalt zu: Erst erhöhte Bence Koronczi in der 55. Minute, nur zwei Minuten später stellte Moritz Wolfsteiner auf 3:0. „Wir waren im Konter immer gefährlich und haben nach der Pause schnell nachgelegt“, sagte Ulrich. Und er ergänzte: „Erst nach dem dritten Tor hatte ich das Gefühl, dass wir es heimbringen.“

Ulrich lobt Wille und Konterstärke

Für Roland Ulrich war der Sieg das Resultat einer leidenschaftlichen Teamleistung – und eines Plans, der aufging. „Das war über die ganzen 90 Minuten sehr intensiv. Beide Mannschaften haben alles gegeben. Am Ende hat die bessere und auch die glücklichere Mannschaft gewonnen“, ordnete der Coach ein. Besonders zufrieden war er mit der Effizienz nach Wochen des Haderns: „Wir haben zuletzt viele Chancen liegen gelassen. Heute haben wir endlich getroffen.“ Die Standards halfen erneut: „Schon in den letzten Wochen waren die ruhenden Bälle wichtig, gestern haben sie uns wieder belohnt.“ Auf die Frage nach der größten Stärke kam die Antwort ohne Zögern: „Der Wille, die Mannschaftsleistung.“ Und weil an diesem Tag fast alles passte, wollte Ulrich auch nicht mäkeln: „Wir haben alles umgesetzt, was wir besprochen haben. Ich bin sehr zufrieden und wirklich stolz auf die Mannschaft.“

Respekt für den Gegner, Schiri gelobt – Rot bleibt ohne Folgen

Auch dem Gegner zollte der Waizenkirchener Trainer großen Respekt. „St. Roman/Esternberg ist spielerisch sehr stark, die haben eine richtig gute Rückrunde gespielt“, so Ulrich, der betonte, dass seine Elf erst beim 3:0 wirklich durchatmen konnte. Der engagierte Auftritt der Gäste änderte am klaren Ausgang letztlich nichts mehr. Selbst die späte Rote Karte gegen Benedek Jaczko in der 74. Minute brachte Waizenkirchen nicht aus dem Tritt, die Führung war zu stabil. Ein Wort hatte der Coach zudem für das Schiedsrichterteam übrig: „Das war ein faires, aber hartes Spiel, und die Unparteiischen haben eine gute Leistung gezeigt.“ Mit nun 34 Punkten steht Waizenkirchen im gesicherten Mittelfeld, und Ulrich blickt positiv nach vorne: „Ich hoffe, das geht so weiter. Für die Zukunft wollen wir die Mannschaft noch verstärken.“

1. Klasse Nord-West: Waizenkirchen : St. Roman/Esternberg 1b - 3:0 (1:0)

  • 57
    Moritz Wolfsteiner 3:0
  • 55
    Bence Koronczi 2:0
  • 19
    Fabio Traunwieser 1:0