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„Wir haben uns zu früh hinten reindrängen lassen“ – UFC Haibach verpasst Dreier in Schardenberg

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Union Schardenberg
UFC Haibach

In der 1. Klasse Nord-West hat der UFC Haibach/Donau bei der Union Steinbrunn Schardenberg einen fast schon greifbaren Auswärtssieg spät aus der Hand gegeben. Nach der Pausenführung durch Sebastian Kaltseis sah es lange gut aus, ehe Xaver Schreiner in der 89. Minute zum 1:1 traf. Trainer Markus Hinterleitner machte danach vor allem die fehlende Konsequenz in beiden Strafräumen als Grund für den verpassten Dreier aus.

Jugendliche Spieler mit Bällen

Image by Alexander Fox | PlaNet Fox from Pixabay


Kaltseis bringt Haibach auf richtige Spur

Der Trainer der Gäste hatte zunächst einen ordentlichen Beginn seiner Mannschaft gesehen. „Wir waren von der ersten Minute hellwach“, sagte Hinterleitner nach der Partie und verwies darauf, dass seine Elf mit einer klaren Idee ins Spiel gegangen sei. Ganz ruhig blieb die Begegnung aus Haibacher Sicht aber nicht. Nach rund zehn Minuten kam auch Schardenberg besser in die Partie, hatte laut Hinterleitner gute Aktionen und übernahm zwischenzeitlich sogar ein wenig die Oberhand. Umso wichtiger war für die Gäste der Treffer in der 27. Minute. Sebastian Kaltseis stellte nach einem individuellen Fehler auf 0:1, und genau dieses Tor beschrieb der Haibach-Coach als jenen Moment, der die Begegnung auf die Seite seiner Mannschaft kippen ließ. „Das 1:0 hat uns gut in die Karten gespielt, weil wir den Fehler gut ausgenutzt haben. Ab dem Zeitpunkt haben wir das Spiel eigentlich wirklich übernommen“, sagte Hinterleitner. Bis zur Pause sei Haibach gut in der Partie gewesen, und auch nach dem Wiederbeginn habe seine Mannschaft das Spiel zunächst wieder in der Hand gehabt.

Vieles funktioniert, zweite Belohnung fehlt

Gerade deshalb saß der verpasste Sieg bei den Gästen tief. Hinterleitner betonte mehrfach, dass er seiner Mannschaft den Einsatz nicht absprechen könne. „Es war eine geschlossene Mannschaft, die gegen den Ball gearbeitet hat. Pressing und Kommunikation haben funktioniert“, erklärte er und schob nach: „Man kann der Mannschaft eigentlich keinen großen Vorwurf machen, warum es wieder nicht für einen Dreier gereicht hat.“ Dass es am Ende dennoch nur ein Punkt wurde, machte er vor allem an zwei Punkten fest. Einerseits habe Haibach seine Möglichkeiten nicht entschlossen genug genutzt. Schon nach zwei Minuten gab es laut Trainer einen „super Stangler“, in der 70. Minute kam noch ein Stangenschuss dazu. Andererseits fehlte in den entscheidenden Offensivaktionen die letzte Schärfe. „Uns hat vor dem Tor einfach die Entschlossenheit und die letzte Konsequenz gefehlt“, sagte Hinterleitner. Genau darin lag aus seiner Sicht der Unterschied zwischen einer guten Auswärtsleistung und einem tatsächlich eingefahrenen Sieg.

Schreiners spätes 1:1 trifft Haibach besonders hart

Als die Union Schardenberg in der 89. Minute durch Xaver Schreiner doch noch zum Ausgleich kam, war das für Hinterleitner vor allem deshalb bitter, weil er die Ursache nicht in einem langen Druck des Gegners sah, sondern in einer eigenen Schlussphase, die seiner Mannschaft entglitten war. „Wir haben uns zu früh hinten reindrängen lassen“, sagte er. Aus seiner Sicht hätte der UFC Haibach in dieser Phase den Ball mehrfach sauberer aus der Gefahrenzone bringen oder vorne besser sichern müssen, statt den Gastgeber noch einmal stark zu machen. „Da muss man den Ball einfach einmal rausschießen oder hoch klären“, meinte der Trainer, der genau in diesen Momenten den Knackpunkt der letzten Minuten sah. Zusätzlich ärgerte ihn die Entstehung des Ausgleichs auch wegen einer strittigen Situation. „Vor dem 1:1 war es für mich ein ganz klares Foul“, sagte Hinterleitner. Lange will der Coach daran aber nicht hängen bleiben. Der Blick geht schon auf die nächste Aufgabe: Gegen Eferding/Fraham soll die Saison laut Hinterleitner „mit einem Erfolg abgeschlossen“ werden, damit seine Mannschaft positiv in die Herbstpause gehen kann.

1. Klasse Nord-West: Schardenberg : Haibach - 1:1 (0:1)

  • 89
    Xaver Schreiner 1:1
  • 27
    Sebastian Kaltseis 0:1