Spielberichte

SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach siegt 2:0 – Manuel Kneidinger: „Wir ziehen alle an einem Strang“

SPG Altenfelden/Rohrbach
Waldmark St. Stefan

Nach dem Duell von SPG TruckCenter Altenfelden/Rohrbach gegen AVIVA Waldmark St. Stefan in der 1. Klasse Nord überwogen Erleichterung und Stolz. Obmann Manuel Kneidinger sprach von einem harten, aber fairen Abend, an dem seine Mannschaft früh vorlegte, über weite Strecken dominierte und die heiklen Phasen rund um lange Einwürfe und Ecken der Gäste überstand. Zugleich betonte er den starken Zusammenhalt: Die Spielgemeinschaft funktioniere hervorragend, alle würden an einem Strang ziehen.

Spieler holt zum Eckball aus

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Früher Zugriff, klare Linie

Altenfelden/Rohrbach legte einen Start nach Maß hin: Bereits in der 1. Minute stellte Thomas Kandler auf 1:0 – der frühe Treffer unterstrich die forsche Ausrichtung und gab dem Heimteam die Spielkontrolle. Zur Pause hieß es 1:0, verdient nach einer druckvollen Anfangsphase. Kneidinger ordnete das Geschehen so ein: Das Ergebnis sei gerecht gewesen; seine Elf habe in den ersten 30 Minuten klar gedrückt und die Führung früh erzielt. Zwischen der 30. und 60. Minute kam St. Stefan vor allem über lange Einwürfe und Eckbälle auf, aus dem Spiel heraus aber strahlte vor allem die SPG Gefahr aus. Nach der Pause blieb die Begegnung hart umkämpft, ehe die Hausherren das Momentum wieder stärker auf ihre Seite zogen. Die Entscheidung fiel in Minute 73, als Samuel Stöttner zum 2:0 traf – der Treffer, der die intensive Arbeit gegen die vielen Standards der Gäste in Zählbares ummünzte und die Partie endgültig entschied.

Ballbesitz, Chancen, Standards – die Deutung des Spiels

Laut Kneidinger lag der Ballbesitz bei etwa 70 zu 30 Prozent zugunsten von Altenfelden/Rohrbach – ein Verhältnis, das den verdienten Sieg widerspiegle. Auch die Qualität der Möglichkeiten passte dazu: Die SPG hatte drei bis vier Großchancen, von denen mehr genutzt werden hätten können; St. Stefan kam lediglich zu einer oder zwei nennenswerten Gelegenheiten, meist nach langen Einwürfen oder Eckbällen. Zwischen diesen ruhenden Bällen behauptete die Heimelf mit klarem Plan das Geschehen, legte mit dem frühen 1:0 vor und fand in der Schlussphase – gekrönt vom 2:0 – die nötige Ruhe am Ball.

Hart, fair – und bereits die nächste Aufgabe im Visier

Die Tonlage nach Spielende war betont sachlich: Das Match sei hart umkämpft gewesen, mit vielen Zweikämpfen, aber stets fair geführt; strittige Szenen habe es keine gegeben. Der Blick richtet sich nun nach vorne: Unter der Woche will man sich fokussiert vorbereiten und personell möglichst wieder aus dem Vollen schöpfen. Der Grundtenor aus Altenfelden/Rohrbach bleibt damit zweigleisig: Einerseits Selbstvertrauen aus einem Auftritt mit viel Ballkontrolle, Entschlossenheit in den Zweikämpfen und einem 2:0, das durch frühe Zielstrebigkeit (Thomas Kandler) und späte Abgeklärtheit (Samuel Stöttner) zustande kam. Andererseits das Bewusstsein, dass die funktionierende Spielgemeinschaft weiterhin das Fundament bildet – alle ziehen an einem Strang und wollen diesen Schwung in die nächste Aufgabe mitnehmen.

1. Klasse Nord: SPG Altenfelden/Rohrbach : St. Stefan - 2:0 (1:0)

  • 73
    Samuel Stöttner 2:0
  • 1
    Thomas Kandler 1:0