Spielberichte

St. Peter/Wimberg ringt Nebelberg 2:1 nieder – Ausgleich und Pausentor machen den Unterschied

St. Peter/Wimberg
Union Nebelberg

Im Duell der 1. Klasse Nord mit dem Tabellenzweiten setzte sich St. Peter/Wimberg zuhause mit 2:1 gegen Union Nebelberg durch. Die Gäste lagen nach einer halben Stunde voran, doch St. Peter antwortete prompt und stellte die Weichen noch vor der Pause. Danach drängte Nebelberg lange auf den Ausgleich, die Heimischen verteidigten diszipliniert und brachten den knappen Vorsprung über die Zeit. Trainer Simon Erlinger sprach von einer geschlossenen Teamleistung, hob die Disziplin hervor und betonte auch die starke Torhüterarbeit als wichtigen Baustein für diesen Heimsieg.

Bällesack

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Schnelle Antwort und Treffer vor der Pause drehen die Partie

Nebelberg erwischte den besseren Moment in Hälfte eins: In Minute 30 stellte Markus Lauss auf 0:1. Die Reaktion kam umgehend. Nur zwei Minuten später traf Jiri Vlcek zum 1:1 und holte St. Peter sofort zurück ins Spiel. Kurz vor dem Pausenpfiff legten die Hausherren nach: Alex Thomas Trenkwitz besorgte in der 44. Minute das 2:1. „Der Ausgleich kurz nachdem wir in Rückstand geraten sind, war sehr wichtig, und auch der Treffer noch vor der Pause hat uns definitiv geholfen“, sagte Simon Erlinger. Den Grundstein sah der Trainer aber schon davor gelegt: „Vor dem Ausgleich hat unser Torhüter zweimal stark reagiert und uns im Spiel gehalten. So hat er einen größeren Rückstand verhindert.“ Gleichzeitig ordnete er fair ein: „Nebelberg hatte definitiv mehr Spielanteile.“

Kompakt gestanden, als Team gearbeitet – Nebelberg drängt vergeblich

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen, weil die Gäste weiter auf den Ausgleich drängten. „Es war bis zum Schluss sehr spannend und Nebelberg hat auf den Ausgleich gedrängt“, beschrieb Erlinger die lange, intensive Phase nach der Pause. Seine Elf setzte auf Disziplin und enge Abstände. „Wir haben konsequent und geschlossen dagegen gearbeitet und sind kompakt gestanden. Dadurch hatte der Gegner es schwer, klare Chancen zu kreieren“, erklärte der Coach. Den Schlüssel sah er im gemeinsamen Auftreten: „Die größte Stärke war der Zusammenhalt und die Disziplin. Jeder hat seine Aufgabe perfekt erfüllt und bis zur letzten Minute alles gegeben.“ Auch nach vorne gefiel ihm der Auftritt: „Das Spiel nach vorne funktioniert meiner Meinung nach sehr gut und wir hatten noch weitere Topchancen, die der Torhüter der Gäste sehr stark entschärfen konnte.“ Am Ende stand ein knapper, aber erarbeiteter 2:1-Erfolg.

Einordnung, Schiri-Eindruck und der Blick nach vorne

Die Bedeutung des Dreiers wird größer, wenn man den Gegner einordnet: Nebelberg ist Tabellenzweiter und laut Erlinger „sehr stark“ und „verdient vorne in der Tabelle“. Umso höher bewertet er den Auftritt seiner Mannschaft, die den knappen Vorsprung über die Zeit brachte und die Nerven behielt. Auch zum Unparteiischen fand er ruhige Worte: „Der Schiedsrichter war meiner Meinung nach etwas kleinlich, hat das aber auf beide Seiten so gepfiffen und hat das Spiel nicht wirklich beeinflusst.“

Trotz Jubel blieb der Coach selbstkritisch: „Wir bekommen leider nach wie vor immer wieder Gegentore und können selten die Null halten. Daran müssen wir arbeiten.“ Mit Disziplin und Zusammenhalt kann St. Peter/Wimberg auch gegen Topteams bestehen – und genau darauf will Erlinger in den kommenden Trainings weiter aufbauen.

1. Klasse Nord: St. Peter : Nebelberg - 2:1 (2:1)

  • 44
    Alex Thomas Trenkwitz 2:1
  • 32
    Jiri Vlcek 1:1
  • 30
    Markus Lauss 0:1