In der 26. Runde der 1. Klasse Süd-West setzte sich der ATSV Mattighofen mit 3:1 gegen den WSV-ATSV Ranshofen durch. Moritz Rieder traf doppelt, Edonis Osdautaj legte das 3:0 nach, Mario Gann verkürzte spät. Trainer Werner Hartl sprach von einem klaren Auftritt: „Wir waren von der ersten Minute an komplett überlegen.“ Als Schlüsselfigur hob er Joker Wolfgang Ulrich hervor und ergänzte: „Der Schiedsrichter war top.“ Mit dem Heimsieg behauptet Mattighofen einen soliden Platz im Mittelfeld.

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Mattighofen erwischte den besseren Start und legte früh die Basis. Nach einer druckvollen Anfangsphase stellte Moritz Rieder in Minute 19 auf 1:0 und gab der Partie damit die Richtung vor. Zur Pause stand es 1:0, auch weil die Hausherren das Geschehen kontrollierten und hinten wenig zuließen. Direkt nach dem Wiederanpfiff blieb Mattighofen am Drücker: Erneut war es Moritz Rieder, der in der 47. Minute auf 2:0 erhöhte und den Vorsprung absicherte. Als Edonis Osdautaj in der 67. Minute das 3:0 nachlegte, war die Partie praktisch entschieden. Ranshofen kam durch Mario Gann in Minute 75 zwar noch zum 3:1, am verdienten Heimdreier änderte das aber nichts.
Trainer Werner Hartl fand nach Schlusspfiff klare Worte zur Rollenverteilung. „Wir waren von der ersten Minute an komplett überlegen“, stellte er fest und ging noch weiter: „Ranshofen hatte keine einzige Torchance.“ Seine Mannschaft habe das Spiel über weite Strecken kontrolliert und geduldig die Treffer nachgelegt. Als Knackpunkt nannte Hartl die Hereinnahme von Wolfgang Ulrich: „Wolfgang Ulrich hat nach seiner Einwechslung das Spiel entschieden.“ Auch für den Rahmen gab es Lob: „Der Schiedsrichter war top.“ Das passte zu einem Auftritt, in dem die Gastgeber konsequent blieben, wenig anbrennen ließen und nach dem Seitenwechsel nochmals zulegten.
Individuell strich Hartl besonders einen seiner Antreiber heraus: „Phillip Langmayer hat alles weggemacht.“ Der Vorsprung sei auch deshalb nicht ins Wanken geraten, weil die Achse stimmte und das Team „hinten wenig zuließ“ und vorne eiskalt zuschlug. Mit 37 Punkten rangiert Mattighofen nach 26 Runden auf Platz sieben, Ranshofen hält bei 47 Zählern auf Rang vier – Zahlen, die den Wert dieses Heimsiegs unterstreichen. Ein Schmunzler durfte zum Schluss sein: „Ich wollte mich selbst einwechseln, ich habe die Chance gesehen, mich zum Matchwinner zu machen“, sagte Hartl lachend. Einen Extra-Gruß schickte er zudem an die Unterstützung von draußen: „Da war ein Superfan an der Außenlinie.“