Spielberichte

„Wenn wir unsere Leistung bringen, kann der Sieger nur ASK St. Valentin heißen“

ASK St. Valentin 1b
SK St. Magdalena 1b

In der 2. Klasse 1b hat der ASK St. Valentin 1b Sonntagmittag den SK St. Magdalena 1b mit 4:1 besiegt und dabei vor allem vor der Pause klare Verhältnisse geschaffen. Trainer Andreas Umhaller sprach von einer über die gesamten 90 Minuten kontrollierten Leistung, hob das hohe Selbstvertrauen seiner Mannschaft hervor und sah bestätigt, was sein Team zuletzt schon angedeutet hatte: Wenn St. Valentin seine Leistung bringt, ist viel möglich.

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Frühe Führung legt den Grundstein

Der Spielverlauf war aus Sicht des Absteigers schnell in jene Richtung gekippt, die sich Umhaller erhofft hatte. Schon in der 2. Minute brachte Ramo Softic die Valentin-Elf mit 1:0 in Führung. Der Trainer schilderte diese Szene als „ein wenig ein Gestocher“, aus dem seine Mannschaft aber sofort Kapital schlug. Danach blieb St. Valentin laut Umhaller die tonangebende Mannschaft, auch wenn es bis zum zweiten Treffer etwas dauerte. In der 26. Minute erhöhte Lukas Michael Forstner nach einem Eckball per Kopf auf 2:0, eine Standardsituation also, über die laut Umhaller viel gesprochen worden war. Noch vor der Pause schraubten Gentian Latifi in der 37. Minute und Julian Zwerger in der 42. Minute das Ergebnis auf 4:0. Beide Tore ordnete der Trainer als spielerisch sauber herausgespielte Aktionen aus dem Mittelfeld ein. Nach dem Seitenwechsel verkürzten die Gäste in der 59. Minute durch ein Eigentor von Luca Wallner auf 4:1, am grundsätzlichen Bild änderte das für Umhaller aber nichts mehr.

„Wir haben das Spiel 90 Minuten unter Kontrolle gehabt“

Für Umhaller lag der entscheidende Punkt diesmal nicht in einem einzelnen Tor, sondern schon in der Haltung vor dem Anpfiff. „Die Mannschaft ist mit so hohem Selbstvertrauen in das Spiel gegangen, dass wir gewusst haben: Wenn wir unsere Leistung bringen, kann der Sieger nur ASK St. Valentin heißen“, sagte der Trainer. Genau dieses Gefühl habe seine Mannschaft dann auch auf den Platz gebracht. „Von Anpfiff weg haben wir unsere Überlegenheit technisch und spielerisch gezeigt“, so Umhaller, der von einer sehr reifen Vorstellung sprach. Besonders wichtig war ihm, dass seine Mannschaft das Spiel nicht nur früh auf ihre Seite zog, sondern den Faden auch nicht mehr verlor. „Wir haben das Spiel die ganzen 90 Minuten unter Kontrolle gehabt“, sagte er. Dass seine Elf vor der Pause gleich viermal traf, passte für ihn zu diesem Auftritt. Gleichzeitig machte Umhaller auch klar, dass der Sieg aus seiner Sicht noch höher hätte ausfallen können: „Wir hätten das eine oder andere Tor noch mehr machen können.“

Trainer hebt Moral, Einsatz und Trainingsarbeit hervor

Neben der spielerischen Überlegenheit strich der St.-Valentin-Coach vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit heraus. „Ich sage immer wieder: die Moral, der Einsatz der gesamten Mannschaft und die Motivation, zu Hause drei Punkte zu machen“, erklärte Umhaller. Dazu sei diesmal gekommen, dass seine Mannschaft „technisch und spielerisch noch eins draufgesetzt“ habe. Der Trainer verband das Lob direkt mit der Trainingsarbeit unter der Woche. „Ich will der Mannschaft herzlich gratulieren, dass sie wirklich das umsetzt, was wir die ganze Woche im Training machen“, sagte er. Für Umhaller ist genau das die Basis dafür, dass sein Team vorne dranbleiben kann. Er sprach von einer „Top-Mannschaft mit einer Top-Einstellung“ und betonte, dass alle an einem Strang ziehen würden. Das war für ihn nach diesem 4:1 mindestens so wichtig wie das Ergebnis selbst, weil sich darin der Weg der vergangenen Wochen bestätigt habe.

Respekt für den Gegner, klares Lob für den Unparteiischen

Auch für den Gegner fand Umhaller trotz der klaren Niederlage respektvolle Worte. St. Magdalena sei „eine junge, spielerische Mannschaft“, sagte der Trainer, dazu technisch versiert und mit guten Anlagen. Aus seiner Sicht fehlt den Gästen derzeit vor allem jener Lauf, der jungen Teams oft helfen kann. „Sie brauchen einfach das Momentum“, meinte Umhaller und deutete damit an, dass sich der Eindruck dieser Mannschaft mit einem frühen Erfolgserlebnis auch schnell verändern könnte. Diskussionen abseits des Sportlichen gab es für ihn diesmal keine. Im Gegenteil: Den Unparteiischen bewertete der Trainer ausdrücklich positiv. „Schiedsrichter Musat war wirklich sehr gut“, sagte Umhaller und ergänzte, genauso solle ein Referee auftreten. Nach einem klaren 4:1-Heimsieg blieb bei St. Valentin damit vor allem ein Sonntag stehen, an dem aus Sicht des Trainers vieles genauso gelaufen ist, wie es geplant war.

2. Klasse 1b: St. Valentin 1b : St. Magdalena 1b - 4:1 (4:0)

  • 59
    Eigentor durch Luca Wallner 4:1
  • 42
    Julian Zwerger 4:0
  • 37
    Gentian Latifi 3:0
  • 26
    Lukas Michael Forstner 2:0
  • 2
    Ramo Softic 1:0