2. Klasse Nord-Mitte

„Die jungen Spieler sind nun reif für die Kampfmannschaft“ – DSG Union Gutau zieht positive Bilanz

Union Gutau

Die 2. Klasse Nord-Mitte ist für die DSG Union Gutau mit Rang acht und 33 Punkten zu Ende gegangen, dazu blieb die Mannschaft in den letzten fünf Spielen ungeschlagen. Sektionsleiter Jonas Höller zieht deshalb einen überwiegend positiven Rückblick, weil sich vor allem die jungen Spieler stark entwickelt haben. Gleichzeitig spricht er aber auch offen an, wo die Mannschaft in den kommenden Monaten noch zulegen muss: im Offensivspiel und im spielerischen Bereich.

Linienrichter mit Fahne steht an der Seitenauslinie

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Starker Schlussspurt und ein klarer Schwerpunkt

Der Blick auf die Endphase der Saison untermauert, warum die Stimmung bei der DSG Union Gutau insgesamt ordentlich ist. Aus den letzten fünf Partien holte die Mannschaft vier Siege und ein Remis, spielte gegen SPG Windhaag/Leopoldschlag 1:1, gewann gegen ASKÖ Treffling mit 2:0, setzte sich gegen Union Kefermarkt mit 1:0 durch, nahm bei Unterweitersdorf einen 3:1-Erfolg mit und beendete die Saison mit einem 3:0 gegen SK St. Magdalena 1b. Höller hebt im Rückblick aber nicht nur die Ergebnisse hervor, sondern vor allem die Entwicklung innerhalb des Kaders. „Hauptsächlich sehe ich die positiven Seiten der vergangenen Saison darin, dass wir junge Spieler integrieren konnten. Diese konnten sich Schritt für Schritt steigern und sind nun reif für die Kampfmannschaft“, sagt der Co-Trainer. Genau darin sieht er einen der wichtigsten Punkte der vergangenen Monate, weil die Mannschaft damit nicht nur kurzfristig Stabilität gewonnen hat, sondern auch für die nächste Saison breiter aufgestellt ist.

Offensiv ist noch Luft nach oben

So zufrieden Höller mit der Entwicklung der jungen Spieler ist, so klar benennt er auch den Bereich, in dem die DSG Union Gutau noch mehr herausholen will. „Spielerisch ist noch Verbesserungspotenzial da. Defensiv stehen wir ganz gut, offensiv ist immer noch Luft nach oben, aber das werden wir sicher hinbekommen“, sagt er. Damit ist die Richtung für die Vorbereitung klar vorgegeben. Die Basis scheint vorhanden zu sein, weil Höller die Mannschaft gegen den Ball schon jetzt ordentlich aufgestellt sieht. Im nächsten Schritt soll die DSG Union Gutau mit Ball zulegen und nach vorne noch konsequenter werden. Gerade weil die letzten Resultate gezeigt haben, dass die Mannschaft in vielen Spielen stabil auftritt, liegt für den Co-Trainer auf der Hand, wo nun angesetzt werden muss, damit aus einer soliden Saison eine noch bessere werden kann.

Kaum Umbruch, zwei Rückkehrer und Lob für das Innenleben

Auch personell bleibt bei der DSG Union Gutau vieles vertraut. Einen Abgang gibt es laut Höller nicht. „Bei uns hat kein Spieler den Verein verlassen“, stellt er klar. Dafür kehren Spieler zurück. Höller nennt dabei Benedikt Brunner, der zuletzt in Wartberg spielte und der dem Verein schon früher mit Toren geholfen hat. Außerdem kommt mit Philipp Pilgersdorfer ein weiterer Spieler aus Wartberg dazu. Im Trainerstab bleibt ebenfalls alles beim Alten. „Da wir mit der letzten Saison ganz glücklich sind, wird im Trainerstab alles gleich bleiben“, sagt Höller. Auch bei den Verletzungen gibt es keine neuen Sorgen. Aktuell ist kein Spieler neu verletzt, zwei Akteure aus der vergangenen Saison sollen mit Beginn der neuen Spielzeit oder im Verlauf der Saison wieder zur Mannschaft stoßen. Besonders ausführlich wird Höller, wenn es um das Miteinander im Verein geht. „Ich muss hier alle Jungen herausheben, die sich super in die Mannschaft integriert haben, aber auch im Verein, bei Veranstaltungen und rund um den Platz den Verein unterstützen“, sagt er. Gleichzeitig richtet er das Lob auch an die erfahrenen Kräfte: „Genauso muss man immer wieder die älteren, etablierten Spieler loben, weil sie diese Spieler perfekt aufgenommen und ihnen den Schritt in die Kampfmannschaft perfekt ermöglicht haben.“ Genau dieser Zusammenhalt ist für die DSG Union Gutau ein Punkt, auf dem sich für die kommende Saison aufbauen lässt. In einer Liga, die laut Höller durch viele neue Vereine stark durchgemischt wurde, erwartet er wieder enge Spiele. Einen einzelnen großen Favoriten wollte er deshalb nicht herausheben. Für die DSG Union Gutau geht es nun darum, den positiven Lauf vom Saisonende mitzunehmen.