In der 2. Klasse Ost hat der UFC Ternberg gegen den SV Reichraming deutlich mit 1:6 verloren. Die Gäste führten früh und lagen bereits zur Pause 0:3 vorne. Trainer Reinhard Seiler hob danach immer wieder den Mannschaftsgeist hervor: „Der Teamgeist, das Zusammenspielen – es hat alles funktioniert.“ Ternberg kam nach dem Seitenwechsel kurz heran, doch Reichraming blieb am Drücker und legte kalt nach. Unterm Strich stand ein verdienter Auswärtssieg, der für die Gäste über weite Strecken nie in Gefahr geriet.

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Reichraming erwischte den Start, den man sich auswärts wünscht. Bereits in Minute 4 brachte Domenik Fischl die Gäste 1:0 in Front. Trainer Reinhard Seiler sprach dabei von einem frühen Elfmeter zum 1:0 aus seiner Sicht und ergänzte: „Kurz darauf hatten sie auch einen, den unser Tormann gehalten hat.“ Offiziell blieb es beim frühen Führungstreffer von Fischl, der Ternberg gleich unter Druck setzte. Reichraming hatte fortan mehr vom Spiel, hielt den Ball sauber in den eigenen Reihen und nutzte die nächsten Gelegenheiten. In Minute 37 erhöhte Daniel Kerbl auf 0:2, ehe nur drei Minuten später ein unglückliches Eigentor von Christian Chekh Elias das 0:3 (40.) und damit den klaren Pausenstand fixierte. „Am Anfang war es ausgeglichen, dann ist es nur noch in unsere Richtung gegangen“, ordnete Seiler die immer deutlicheren Kräfteverhältnisse ein. Der Plan der Gäste stand, Ternberg fand bis zur Halbzeit kaum Antworten.
Nach der Pause machten die Gäste dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Michael Hohlrieder stellte in Minute 49 auf 0:4, womit der Widerstand der Heimischen endgültig gebrochen schien. Ternberg meldete sich zwar durch Matthias Aigner zum 1:4 (52.) zurück, doch die Reaktion Reichramings folgte prompt und konsequent. Daniel Kerbl schnürte mit dem 1:5 (64.) seinen Doppelpack, später setzte Andreas Franz Straßer mit dem 1:6 (74.) den Schlusspunkt. Auffällig: Gleich mehrere Namen reihten sich in die Schützenliste ein – ein Beleg für das funktionierende Kollektiv. Genau darauf legte Seiler den Fokus: „Wir haben nicht aufgehört, Fußball zu spielen. Wir sind von Anfang an bei unserem Plan geblieben – das war der entscheidende Punkt.“ Reichraming blieb über weite Strecken das aktivere Team, ließ hinten wenig zu und nutzte vorne die Chancen eiskalt.
Nach dem Schlusspfiff blieb Seiler bei seiner Kernaussage: „Der Teamgeist, das Zusammenspielen hat super gepasst. Eigentlich hat alles so funktioniert, wie wir es geplant hatten.“ Einzelne Spieler wollte er nicht herausheben: „Ich hebe niemanden heraus. Die ganze Mannschaft hat super Fußball gespielt.“ Auch abseits des Rasens war die Stimmung positiv. „Es waren viele Besucher da, die haben uns voll angefeuert“, sagte der Trainer, der außerdem betonte: „Es hat alles gepasst.“ Strittige Szenen gab es aus seiner Sicht keine.
Für die kommenden Aufgaben gilt dieselbe Marschroute: „Wir wollen einfach so weiterspielen wie heute.“ Nach dem klaren 6:1 in Ternberg und einer 0:3-Führung zur Halbzeit wirkt Reichraming stabil, eingespielt und zielstrebig – Faktoren, die im dichten Tabellenmittelfeld der Liga gerade zum Saisonfinale den Unterschied machen können.