Ein Kantersieg mit Ansage in der 2. Klasse Ost: Die Union Breitenfellner Personal Sipbachzell fertigte die SV Grün-Weiß Micheldorf Juniors mit 7:1 ab und legte bereits vor der Pause den Grundstein. Auf den schnellen Anschluss der Gäste zum 2:1 hatte Sipbachzell sofort die passende Antwort parat und ging mit 3:1 in die Kabine. Co-Trainer Mario Boschinger sah eine Mannschaft, die von Beginn an das Geschehen diktierte, vorne eiskalt abschloss und, ganz wichtig, endlich wieder mit voller Kaderstärke auflaufen konnte.

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„Wir waren von Anfang an spielbestimmend und haben den Ton angegeben“, sagte Co-Trainer Mario Boschinger nach dem Schlusspfiff. Das 1:0 fiel in Minute 25 und passte zu seinem Bild: „Das 1:0 war nach einem Standard – schöne Flanke auf die zweite Stange, Samuel hat den Ball volley genommen und super vollstreckt.“ Torschütze war Flavius Samuel Petrean. Nur vier Minuten später erhöhte Kapitän Zoran Torovic auf 2:0 (29.). Micheldorf blieb dran und verkürzte durch Marcel Michael Peschta auf 2:1 (35.), doch Sipbachzell antwortete sofort: Torovic stellte nur zwei Minuten später das 3:1 her (37.). „Wir konnten sofort reagieren – zwei Minuten später war das 3:1 da“, so Boschinger. Mit diesem beruhigenden Polster ging es in die Pause.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Heimteam am Drücker. Flavius Samuel Petrean schnürte in der 60. Minute seinen Doppelpack zum 4:1. Spätestens mit dem 5:1 von Fabian Wiesmair (73.) war der Widerstand der Gäste gebrochen. In der Schlussphase legte Sipbachzell noch nach: Narcis Beniamin Petrean traf zum 6:1 (89.), ehe ein Eigentor von Felix Ofner den 7:1-Endstand herstellte (90.). „Heute war die Chancenauswertung sehr gut. Man sieht es am Ergebnis – sieben Tore. Die eine oder andere Chance war noch drin, aber im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden“, erklärte Boschinger. Den Gegner beschrieb er fair: „Die Micheldorfer Juniors waren sehr aggressiv, technisch gute Jungs. Sie haben sich bemüht, aber vorne hat die Durchschlagskraft gefehlt.“
Auch das Drumherum passte. „Die Stimmung war sehr gut, weil wir sehr offensiv gespielt haben, viele gute Möglichkeiten hatten und auch viele Tore erzielt haben“, meinte Boschinger. Ein Extra-Lob ging an den Schiedsrichter: „Der Schiedsrichter war sehr gut. Trotz Beobachtung hat er eine starke Leistung gezeigt; das Spiel war allerdings auch relativ leicht zu leiten.“ Den Unterschied fasste der Co-Trainer knapp zusammen: „Unsere Durchschlagskraft im Sturm.“ Folgerichtig kürte er seinen zweifachen Torschützen: „Man of the Match war für mich unser Kapitän Zoran Torovic.“ Mit Blick auf die letzte Runde gab es einen klaren Wunsch: „Wir hoffen natürlich auf einen Auswärtssieg in Wolfern, um vielleicht noch einen Platz gutmachen zu können.“ In der Tabelle liegt Sipbachzell aktuell im Mittelfeld – der Schwung vom 7:1 könnte für den Schlusspunkt der Saison genau zur rechten Zeit kommen.