Kräftiges Lebenszeichen an der Tabellenspitze: In der 2. Klasse Ost setzte sich der USV St. Ulrich Juniors daheim klar mit 3:0 gegen die SV Garsten Juniors durch. Nach ausgeglichenem Beginn übernahmen die Hausherren das Kommando und machten den Dreier mit Treffern vor und nach der Pause sowie einem späten Abschluss fix. Trainer Peter Ritt brachte die Gründe auf den Punkt: „Wir waren läuferisch stärker.“ Der Sieg festigt die gute Ausgangslage im Titelrennen und unterstreicht die derzeit stabile Form seiner Mannschaft.
Die ersten Minuten waren ein Abtasten, beide Seiten suchten Sicherheit und einfache Lösungen. „Die ersten zehn Minuten waren ausgeglichen. Danach waren wir für den Rest der Spielzeit die bessere Mannschaft – spielerisch“, ordnete USV-Coach Peter Ritt den Start ein. In Minute 19 fiel die Führung der Hausherren – offiziell als Eigentor von Valentin Denk gewertet, was den St. Ulrich Juniors in die Karten spielte. Mit dem 1:0 im Rücken blieben die Gastgeber ruhig, kombinierten sauber und ließen bis zur Pause wenig zu. Zur Halbzeit stand es 1:0, Garsten hielt kämpferisch dagegen, fand aber gegen das strukturierte Auftreten der Heimelf selten klare Momente. Nach Wiederbeginn legte St. Ulrich nach und sorgte damit früh für klare Verhältnisse.
Im Rückblick nannte Peter Ritt die körperliche Wucht und das Tempo als Schlüssel: „Wir waren einfach läuferisch stärker.“ Dazu passte, dass sein Team die spielerischen Abläufe sauber auf den Platz brachte. „Die Kombinationen haben gut funktioniert. Kämpferisch waren wir auch stark“, sagte der Trainer. Beim 2:0 in Minute 53 trug sich Lukas Genshofer in die Schützenliste ein – „Das zweite Tor war ein Elfmeter, davor war es gut herausgespielt“, so Ritt. Spät stellte Felix Baumgartner mit dem 3:0 (90.) endgültig auf Sieg. Gleichzeitig blieb der Coach selbstkritisch: „Wir hätten noch vier, fünf Chancen gehabt, die wir besser nutzen müssen.“ Zum Auftakt hatte bereits ein „Fehler der Gäste“ das 1:0 begünstigt – ein Aspekt, den St. Ulrich dank hoher Präsenz konsequent bestrafte.
Bei allem sportlichen Ehrgeiz blieb es ein faires Spiel ohne Aufregung. „Es gab überhaupt keine Diskussionen wegen Fehlentscheidungen. Der Schiedsrichter war gut, das hat gepasst“, betonte Ritt. Auch für den Gegner fand er klare, respektvolle Worte: „Garsten hat gut mitgespielt. Die ersten zehn Minuten waren sie stark und sie haben bis zum Schluss gekämpft.“ In der Tabelle untermauert St. Ulrich mit dem 3:0 seine starke Position ganz oben, punktgleich mit Maria Neustift, während Garsten im Spitzenfeld bleibt. Für die Juniors ist das Ergebnis mehr als nur ein Dreier: Es bestätigt die Richtung. Ritt blickt deshalb pragmatisch nach vorne: Laufbereitschaft halten, Kombinationen sauber ausspielen – und die Chancenverwertung im nächsten Auftritt noch eine Spur konsequenter anpacken.