Zum Saisonauftakt der 2. Klasse Ost hat die Sportunion Wolfern gegen die Union Breitenfellner Personal Sipbachzell einen 4:2-Heimsieg eingefahren. Michael Schranz sah dabei keinen Selbstläufer, obwohl seine Mannschaft früh in Führung ging. Entscheidend war für den Trainer, dass sein Team nach dem Ausgleich wieder die richtige Antwort fand. "Unser Wille und unsere Physis waren stärker", fasste Schranz den Unterschied nach 90 intensiven Minuten zusammen.

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Die Partie begann für die Sportunion Wolfern genau so, wie es sich ein Heimteam wünscht. Schon in der 5. Minute brachte Paul Reininger die Sportunion Wolfern mit 1:0 in Führung, und Michael Schranz betonte danach, wie wichtig dieser Treffer für den Start war: "Das schnelle 1:0 war wegen der Nervosität sehr wichtig." Der Trainer sah seine Mannschaft insgesamt sehr gut in der Partie, ärgerte sich aber darüber, dass daraus zunächst kein klarerer Vorsprung wurde. "Wir haben schnell das 1:0 erzielt, haben es dann aber verabsäumt, die Partie schon früh zu entscheiden", sagte Schranz. So blieb die Union Breitenfellner Personal Sipbachzell im Spiel und kam noch vor der Pause durch Denis Grbic in der 43. Minute zum 1:1. Aus Sicht der Sportunion Wolfern war das ein unglücklicher Zeitpunkt, weil damit eine starke Anfangsphase nicht mit einer Führung in die Kabine gebracht wurde.
Mit dem Ausgleich kurz vor der Halbzeit war die Ausgangslage wieder völlig offen, entsprechend deutlich fiel die Ansage von Michael Schranz in der Kabine aus. "In der Halbzeit haben wir noch einmal an die Mannschaft appelliert, noch einmal alles reinzuwerfen", schilderte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Seine Mannschaft setzte das unmittelbar um. Jan Glück erzielte in der 51. Minute das 2:1, ein Treffer, den Schranz ausdrücklich hervorhob: "Das 2:1 war sehr schön herausgespielt." Endgültig entschieden war die Begegnung damit noch nicht, doch die Sportunion Wolfern blieb im zweiten Durchgang das aktivere Team. In der 72. Minute erhöhte Oliver Mörtlitz auf 3:1, acht Minuten später legte Philip Mörtlitz das 4:1 nach. Für Schranz lag genau in dieser Phase die Entscheidung: "Wichtig war dann das 3:1 und das 4:1. Soweit war der Sieg nicht mehr in Gefahr." Das 4:2 durch Dionys Fazakas in der 83. Minute änderte am Heimerfolg der Sportunion Wolfern nichts mehr.
Dass der Auftakt am Ende mit vier Toren und drei Punkten endete, bedeutete für Michael Schranz aber nicht, dass er mit allem restlos zufrieden war. "Spielerisch haben wir sicher noch Luft nach oben. Der Einsatz und der Wille waren schon sehr gut", erklärte der Trainer nach dem Schlusspfiff. Gerade in dieser Mischung sah er auch den entscheidenden Unterschied zu einem Gegner, den er keineswegs kleinredete. Die Union Sipbachzell sei ein "sehr unangenehmer Gegner mit sehr guten Einzelspielern" gewesen, sagte Schranz. Umso wichtiger war für ihn, dass die Sportunion Wolfern nach dem 1:1 nicht ins Wanken geriet, sondern nach der Pause wieder zulegte und sich für den Aufwand belohnte. "Unser Wille und unsere Physis waren stärker", lautete seine klare Einordnung. Auch rund um die Leitung der Partie gab es aus seiner Sicht nichts zu diskutieren: "Keine strittigen Situationen, sehr gute Leistung von Schiedsrichter Hofstädter." Für die "Wölfe" steht damit zum Start in die neue Runde ein gelungener Heimsieg zu Buche, auch wenn der Trainer zugleich genügend Punkte nannte, an denen seine Mannschaft noch arbeiten kann.