In der 2. Klasse Süd-West feierten die SV HAI Schalchen JUNIORS bei der Sportunion Raiffeisen St. Peter am Hart einen klaren 8:0-Erfolg (3:0). Simon Erkner eröffnete, später trafen unter anderem Florian Gottschling und Landing Goudiaby doppelt. Schalchen dominierte vom Anpfiff weg, strittige Szenen gab es keine – und doch blieb Selbstkritik. „Die Chancenauswertung muss besser werden“, sagte Sportchef Robin Forthuber, der trotz des Kantersiegs betonte, dass sein Team noch Luft nach oben hat.

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Vom ersten Pfiff an ließen die Gäste keinen Zweifel daran, wohin die Reise geht. „Die Partie war von Anfang an in unserer Hand. Wir haben St. Peter keine Chancen gelassen, es war ein Spiel auf ein Tor“, beschrieb Schalchens Sportlicher Leiter Robin Forthuber die Startphase. Folgerichtig fiel früh das 0:1: Simon Erkner traf in Minute 13. Die Juniors blieben am Drücker, hielten die Gastgeber weit weg vom eigenen Sechzehner und legten nach. Nach einer halben Stunde erhöhte Florian Gottschling auf 0:2, noch vor der Pause stellte Landing Goudiaby in der 40. Minute auf 0:3. Mit diesem deutlichen Vorsprung ging es in die Kabinen. „Es gab keinen einzelnen Moment, das Spiel war durchgehend von uns bestimmt“, ordnete Forthuber den Ablauf nüchtern ein – St. Peter fand auch bis zur Halbzeit kaum Entlastung.
Nach dem Wechsel machten die Juniors dort weiter, wo sie aufgehört hatten, und schraubten das Ergebnis zügig in die Höhe. In Minute 65 legte Landing Goudiaby sein zweites Tor zum 0:4 nach, nur eine Zeigerumdrehung später stellte Florian Gottschling mit seinem Doppelpack auf 0:5 (66.). Die Gäste blieben aktiv, ließen hinten wenig zu und nutzten den Raum, der sich nun bot. Oscar Armadi markierte in der 72. Minute das 0:6, Marco Innerebner erhöhte spät auf 0:7 (85.), ehe Malik Becic mit dem 0:8 in Minute 88 den Schlusspunkt setzte. Trotz des Offensivfeuerwerks klang Forthuber nach Abpfiff bewusst kritisch: „Wir sind wieder als geschlossene Einheit aufgetreten, dennoch muss man die Chancenauswertung kritisieren. Obwohl das Ergebnis hoch ist, hätten wir noch um einiges höher gewinnen können – und das muss vor allem in knapperen Spielen besser werden.“
Den Gegner erlebte der Sportchef als bemüht, aber dauerhaft unter Druck. „St. Peter hat nicht den besten Tag erwischt. Sie konnten sich kaum von hinten befreien und hatten eigentlich nur wenig Zeit durchzuatmen“, sagte Forthuber und führte genau das als Erklärung dafür an, warum seine Mannschaft in der zweiten Hälfte fünf Tore geschossen hat. Diskussionen blieben aus: „Für mich gab es keine strittigen Situationen, das war generell kein brenzliges Spiel.“ Auf die Frage nach dem entscheidenden Unterschied musste Forthuber nicht lange überlegen: „Ganz klar die individuelle Klasse eines jeden unserer Spieler.“ In der Tabelle stehen die Schalchen Juniors nach 25 Runden bei 39 Punkten auf Rang sechs, St. Peter am Hart hält als Schlusslicht bei fünf Zählern – beides passt zur Rollenverteilung an diesem Nachmittag. Der Blick geht jedoch nicht in die Tabelle, sondern auf das Finale: „Wir bleiben hungrig. Wir wollen uns mit drei Siegen in Serie aus der Meisterschaft verabschieden – das ist der Plan fürs letzte Spiel.“