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"Das erste Tor war sehr wichtig" – SV Schalchen II nützt starke erste Hälfte zu 4:0-Sieg in Laab

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ATSV Laab
SV Schalchen II

In der 2. Klasse Süd-West hat der ATSV Laab gegen den SV HAI Schalchen II mit 0:4 verloren. Entscheidend war aus Sicht von Trainer Gabor Nagy die erste Halbzeit seiner Mannschaft, die mit viel Druck begann und schon vor der Pause alle vier Treffer brachte. "Das erste Tor war sehr wichtig", sagte Nagy danach, weil in Laab nach seiner Einschätzung nur schwer zu gewinnen ist.

Fußball und violette Fußballschuhe

Foto von Frantzou Fleurine auf Unsplash

Schalchen II legt vom Anpfiff weg los

Der Trainer der Gäste machte nach dem Schlusspfiff gar nicht erst ein Geheimnis daraus, wie seine Mannschaft in diese Partie gegangen ist. "Wir haben uns von der ersten Minute an aggressiv eingestellt", sagte Nagy. Dahinter stand für ihn auch der Respekt vor dem Gegner und vor den Bedingungen in Laab, denn dort, so seine Einschätzung, könne man nicht einfach nebenbei gewinnen. Umso wichtiger war für ihn, dass seine Elf sofort Druck gemacht hat und das Spiel früh in die richtige Richtung lenkte. Nach zwölf Minuten brachte Stefan Köhler Schalchen II mit 1:0 in Führung, danach legten die Gäste konsequent nach. Lukas Berer erhöhte in der 18. Minute auf 2:0, Franciscus Bernardus Albregts traf in Minute 29 zum 3:0 und kurz vor der Pause stellte Berer mit seinem zweiten Treffer auf 4:0. Damit war die Partie aus Sicht von Nagy schon zur Halbzeit sehr klar auf die Seite seiner Mannschaft gekippt.


Chancen genutzt und als Mannschaft funktioniert

Besonders wichtig war für Nagy nicht nur, dass seine Mannschaft viermal getroffen hat, sondern auch die Art, wie sie in der ersten Halbzeit zu diesen Toren gekommen ist. Das 1:0 fiel nach einem Freistoß, bei dem der Ball laut Trainer "sehr gut reingekommen" ist, ehe Köhler per Kopf vollendete. Nagy fasste den starken ersten Durchgang so zusammen: "Wir waren als Mannschaft gut. Defensiv waren wir gut, und offensiv haben wir fast alle unsere Chancen genutzt." Gerade diese Mischung aus Stabilität und Effizienz war für ihn der Hauptgrund, warum Schalchen II in Laab so deutlich vorne lag.

Nach der Pause fehlte Rhythmus, Sieg geriet aber nicht in Gefahr

So zufrieden Nagy mit den ersten 45 Minuten war, so klar sprach er auch an, was ihm nach dem Seitenwechsel nicht mehr gefallen hat. "Wir haben in der zweiten Halbzeit nicht mehr so unseren Rhythmus gefunden, wie in der Ersten", sagte der Trainer. Er sprach sogar davon, dass seine Mannschaft danach nicht mehr so dominant aufgetreten sei wie vor der Pause. Der klare Vorsprung hatte zwar Bestand, ein weiterer Treffer kam aber nicht mehr dazu. Nagy verband seine Analyse deshalb gleich mit einem Auftrag an die eigene Mannschaft: Man müsse daran arbeiten, den Druck auch in der zweiten Halbzeit aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig zollte er dem ATSV Laab Respekt. Der Gegner sei eine kompakte Mannschaft gewesen und habe nach der Pause zu Chancen gefunden. Dass es trotzdem beim 4:0 blieb, lag aus seiner Sicht auch an Tormann Nicolas Lürzer, den er ausdrücklich hervorhob: "Da kann ich unseren Tormann loben, er hat ein paar Mal gut gehalten." Diskussionen rund um Schiedsrichter Angleitner gab es für ihn keine. Unter dem Strich nahm Nagy also einen klaren Auswärtssieg mit, aber auch den Hinweis, dass der SV Schalchen II über 90 Minuten noch konstanter werden will, wenngleich die zweite Mannschaft des Landesligisten den Kampf um den Herbstmeistertitel im Duell mit St. Radegund aus eigener Kraft entscheiden kann.

2. Klasse Süd-West: ATSV Laab : SV Schalchen II - 0:4 (0:4)

  • 44
    Lukas Berer 0:4
  • 29
    Franciscus Bernardus Albregts 0:3
  • 18
    Lukas Berer 0:2
  • 12
    Stefan Köhler 0:1