In der 2. Klasse Süd-West hat Union Raiffeisen Geretsberg gegen SV LITZ Mauerkirchen einen klaren 8:1-Erfolg gefeiert und die Partie schon vor der Pause praktisch entschieden. Trainer Moritz Huber sah sein Team über die gesamte Spielzeit am Drücker. „Wir waren von der ersten bis zur letzten Minute spielbestimmend“, sagte er nach einem Auftritt, in dem frühe Tore, viel Biss und eine starke Chancenauswertung den Unterschied machten.

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Dass die Gastgeber an diesem Nachmittag keine lange Anlaufzeit brauchten, zeigte sich schon in der Anfangsphase. Adrian Mayer brachte Geretsberg in der 10. Minute in Führung, nur eine Minute später legte Elias Handleder bereits das 2:0 nach. Huber sprach im Rückblick von einer Partie, die seine Mannschaft „von der ersten Minute bis zur letzten im Griff gehabt“ habe, und hob gerade diese frühe Phase besonders hervor. „Entscheidend war das 2:0, das direkt nach einem Einwurf gefallen ist“, sagte der Trainer. Danach blieb der Druck hoch. Matthias Florian Pisek traf in der 22. Minute zum 3:0 und erhöhte in der 38. Minute auch noch auf 4:0. Kurz vor der Pause machte Elias Handleder mit seinem zweiten Treffer des Tages das 5:0, womit die Kräfteverhältnisse zur Halbzeit schon sehr deutlich waren.
Für Huber lag der klare Unterschied nicht nur in der Anzahl der Tore, sondern vor allem in der Art, wie seine Mannschaft aufgetreten ist. „Wir waren einfach von der ersten Minute bis zur letzten bissiger, hungriger und haben in den richtigen Momenten die Tore gemacht“, sagte er. Gerade dieses Gesamtpaket gefiel dem Trainer. Geretsberg war nicht nur am Ball das aktivere Team, sondern ließ Mauerkirchen auch ohne Ball kaum zur Entfaltung kommen. „Der Gegner hatte heute relativ wenig Luft zum Atmen, weil wir gegen den Ball sehr aggressiv waren“, erklärte Huber. Dass seine Mannschaft selbst bei klarer Führung nicht nachließ, wertete er ebenfalls positiv. „Auch nach einem 3:0 oder 4:0 haben wir trotzdem gegen den Ball noch sehr, sehr gut gearbeitet.“ Dazu kam aus seiner Sicht genau jener Punkt, der Spiele im Unterhaus oft klar in die eine oder andere Richtung kippen lässt: „Die Chancenauswertung war heute das Entscheidende in unserem Spiel.“
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Geretsberg Herr der Lage, obwohl Mauerkirchen in der 65. Minute durch Lukas Kay Maislinger auf 1:5 verkürzen konnte. Viel Spannung kam dadurch aber nicht mehr auf, weil die Antwort praktisch postwendend kam. Nur eine Minute später stellte Elias Handleder mit seinem dritten Treffer den alten Abstand wieder her und machte das 6:1. Spätestens da war klar, dass die Gastgeber den Nachmittag ohne Wackler zu Ende bringen würden. Handleder setzte in der 74. Minute noch einen drauf und schnürte mit dem 7:1 sogar einen Viererpack. Den Schlusspunkt setzte Markus Sinzinger in der 81. Minute mit dem 8:1. Dass Geretsberg nach dem Gegentor sofort wieder nachlegte, passte genau zu jener Einschätzung des Trainers, der seinem Team über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte und zielstrebige Leistung bescheinigte.
Huber fand nach dem Spiel entsprechend viele positive Punkte, ohne dabei künstlich groß zu reden. Die Dominanz über 90 Minuten, die Konsequenz vor dem Tor und das konsequente Arbeiten gegen den Ball ergaben in seiner Zusammenfassung ein stimmiges Bild. Dass mit Matthias Florian Pisek neben Elias Handleder auch ein weiterer Geretsberger doppelt traf, unterstrich zusätzlich, wie geschlossen der Auftritt der Gastgeber an diesem Tag war. Erwähnenswert war aus Sicht des Trainers auch, dass die Partie insgesamt fair blieb. Eine mögliche strittige Szene vor der Pause sprach Huber zwar an, als er von einem möglichen Handspiel und einem denkbaren Elfmeter für sein Team sprach, zugleich stellte er aber klar: „Der Schiedsrichter hat die Partie sehr gut im Griff gehabt.“ Weil es ohnehin nur wenige Fouls gab, blieb der deutliche Sieg vor allem eines: ein überzeugender Auftritt, auf den Geretsberg in den kommenden Wochen aufbauen kann.