In der 2. Klasse Süd empfing der SK Polar Neukirchen/A. die SPG Grünau/Pettenbach 1b. Trainer Christian Arthofer sprach von einer offenen, aktionsreichen und zugleich kampfbetonten Partie, sah den Ballbesitz bei 60:40 zugunsten seiner Elf und erwähnte eine strittige Elfmeter-Szene für die Gäste. Dennoch hat der Schiedsrichter eine gute Leistung gebracht. Auf die Kür eines „Besten“ verzichtete er bewusst – für ihn überzeugte das Kollektiv. Gleichzeitig betonte er Verbesserungsbedarf im Zweikampfverhalten und mehr Routine in heiklen Situationen.

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Arthofer charakterisierte die Begegnung als intensiv und sehenswert: „Das Spiel war offen mit vielen Aktionen, kampfbetont und mit spielerisch guten Momenten.“ Beide Teams suchten regelmäßig schnelle Umschaltmomente, ohne dass der Spielfluss litt. Standards führten zunächst nicht direkt zu Toren, setzten aber immer wieder Impulse für Druckphasen.
Die Hausherren setzten das erste Ausrufezeichen und gingen in der 29. Minute durch Akos Zsök mit 1:0 in Führung. Zwischen der 30. und 45. Minute ließ Neukirchen drei gute Möglichkeiten auf das 2:0 ungenutzt, sodass es mit dem knappen 1:0 in die Kabinen ging. Die Spielfreude war dennoch klar erkennbar – nur der Ertrag fehlte.
Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Grünau/Pettenbach 1b nutzte seine Chancen eiskalt: Christoph Klinger glich in der 57. Minute zum 1:1 aus, ehe Julian Nagl zehn Minuten später zum 1:2 traf. Parallel blieb eine strittige Elfmeter-Szene zugunsten der Gäste ein Gesprächsthema. Ein Elfer, der gegeben wurde, aber nicht verwandelt wurde. Neukirchen bewies Moral: Martin Hauk markierte, nachdem er ebenfalls einen Elfmeter vergab, in der 84. Minute das 2:2 und drehte die Partie in der 89. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 3:2-Endstand. Trotz der späten Wende blieb Arthofer bei seiner Linie: „Wir waren heute spielerisch über weite Strecken gut. Woran wir arbeiten müssen, ist das Zweikampfverhalten und mehr Routine in gewissen Situationen.“