Nach dem Duell von SV Grün-Weiß Zell am Pettenfirst gegen FC ASKÖ Pinsdorf in der 2. Klasse Süd ordnete Co-Trainer Alen Skrgic die Partie als leistungsgerecht ein. Aus seiner Sicht prägten lange Bälle das Spiel, die Heimmannschaft war robust und hatte mehr Spielanteile. Eine einzelne, spielentscheidende Szene wollte er nicht herausheben – vielmehr seien eigene Fehler konsequent bestraft worden.

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„Einen überragenden Einzelnen habe ich nicht gesehen – das Spiel war hart umkämpft und von langen Bällen auf beiden Seiten geprägt“, erklärte Skrgic. Den Gegner beschrieb er als äußerst griffig: „Zell am Pettenfirst ist zu Hause offensiv stark und kämpft um jeden Meter.“ Entsprechend verortete er die Spielanteile klar beim Gastgeber.
„Uns haben zwei gute Spieler gefehlt, und die Gegentore sind nach Eigenfehlern gefallen“, so Skrgic weiter. Unter den Ausfällen: Neuzugang Ivan Tokic, der zur nächsten Runde wieder zur Verfügung stehen soll. Der Blick nach vorn bleibt positiv: „Wir werden Vollgas trainieren und am nächsten Wochenende wieder das Beste geben.“
Früh geriet Pinsdorf in Rückstand: In der 8. Minute hieß es 0:1 durch Simon Lechner. Branislav Panic glich in der 33. Minute zum 1:1 aus, doch nur zwei Minuten später stellte Roman Steinberger auf 1:2 (35.). Nach der Pause entschieden die Hausherren die Partie binnen weniger Sequenzen: Tomislav Trupina erhöhte zum 1:3 (69.), Florian Wenninger legte das 1:4 nach (75.). In der 82. Minute fixierte erneut Simon Lechner mit dem 1:5 seinen Doppelpack. Zur Halbzeit stand es 1:2, am Ende 1:5 aus Pinsdorfer Sicht – ein Ergebnis, das Skrgics Einschätzung bestätigt: Der heimstarke Gegner nutzte die direkten Bälle konsequent und bestrafte die Fehler eiskalt.