In der 2. Klasse Süd musste sich der ASKÖ Ebensee dem TSV Timelkam mit 2:5 geschlagen geben. Nach einer engen ersten halben Stunde antworteten die Gäste unmittelbar auf den Ausgleich und stellten noch vor der Pause wieder auf Führung. Nach der Pause legte Timelkam zu und entschied die Partie mit einem späten Doppelschlag endgültig. Trainer Laszlo Major zog ein positives Fazit und hob die aktuelle Offensivform seiner Truppe hervor.
TSV-Coach Laszlo Major hatte seine Elf von Beginn weg gut im Spiel. „Wir waren von der ersten Minute präsent. Wir haben uns sehr viele Chancen herausgespielt“, sagte er zum Start. Die Führung fiel in Minute 23, als Ahmet Omerovic zum 0:1 traf. Ebensee schlug zwar zurück: Slavko Pavlovic stellte in der 30. Minute auf 1:1. Doch Timelkam blieb stabil und konterte sofort. Nur zwei Minuten später traf Moritz Schuster zum 1:2. „Das 1:1 war bitter. Wir hatten das 1:0 und einige Möglichkeiten, und dann fällt der Ausgleich. Aber wir haben einfach weitergespielt“, so Major, der die Reaktion seines Teams ausdrücklich lobte. Mit dieser erneuten Führung im Rücken ging es in die Pause.
Aus der Kabine kam Timelkam mit Schwung. „Mit Beginn der zweiten Hälfte kamen viele positive Dinge dazu“, erklärte Major. In der 59. Minute erhöhte Siegfried Stockinger auf 1:3 – ein wichtiges Tor, das dem Auswärtsteam noch mehr Ruhe gab. Ganz erledigt war die Sache aber nicht: Peter Paveronschütz brachte Ebensee in der 76. Minute nochmals auf 2:3 heran. In der Schlussphase behielt Timelkam jedoch die Nerven und schlug eiskalt zu. Omerovic stellte in Minute 83 auf 2:4, nur eine Minute später setzte Schuster mit dem 2:5 den Deckel drauf. „Wenn wir zu Chancen kommen, kombinieren wir sehr gut und sehr schnell“, erklärte Major die Wucht der eigenen Offensive, die in den entscheidenden Momenten zupackte.
Nach dem Spiel rückte Major die starke Serie seiner Mannschaft in den Vordergrund. „In den letzten drei Spielen haben wir 18 Tore geschossen. Es hätten sogar noch mehr sein können, aber ich bin sehr zufrieden“, sagte der Timelkam-Trainer. Gleichzeitig hob er die Lernfelder hervor: „Wenn eine Mannschaft von Anfang an präsent ist, muss das über das ganze Spiel so bleiben. Wir dürfen das Spiel nicht anlaufen lassen.“ Zum Gegner fand er respektvolle Worte: „Ebensee hat uns vorne mit vier, fünf Leuten angelaufen, sehr hoch. Das hat uns kurz überrascht, aber wir wollten es spielerisch lösen – nicht immer gelungen, aber oft.“ Zur Leitung meinte er kurz: „Dazu möchte ich heute nichts sagen. Für mich hat das gepasst.“
Mit dem Dreier hält Timelkam bei 39 Punkten und Rang vier nach 23 Runden – und will den Offensivlauf in den nächsten Partien fortschreiben.