Spielberichte

Freinberg dreht das Spiel nach der Pause: 4:2 – Haslinger lobt Siegeswillen und Kollektiv

SV Freinberg
Bad Schallerbach 1b

In der 2. Klasse West-Nord feierte der SV Schwarzmüller Freinberg am Mittwoch ein 4:2 gegen die SV Bad Schallerbach 1b – und das nach 0:1 zur Pause. Trainer Johann Haslinger sprach von einem geschlossenen Auftritt und hob besonders das schnelle 1:1 nach dem Seitenwechsel hervor. Danach legte seine Mannschaft los, nutzte die Chancen besser und stellte binnen kurzer Zeit auf 4:1; Schallerbachs spätes 4:2 änderte nichts mehr.

Torwart in Neongelb spielt den Ball

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Früher Rückstand, dann die Wende in 15 Minuten

Freinberg erwischte keinen Traumstart, der Gast nützte die erste Phase und ging nach 18 Minuten durch Lukas Manzenreiter mit 0:1 in Führung. Trotz des Rückstands blieb die Heimelf dran und kam, so berichtete es der Trainer, bereits vor der Pause zu mehreren guten Möglichkeiten – zur Halbzeit stand es dennoch 0:1. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie dann komplett: In Minute 56 stellte Tobias Severin Ratzinger auf 1:1, nur drei Minuten später traf David Cerveny zum 2:1. Freinberg blieb am Drücker und legte durch Leonhard Lausberger (63.) das 3:1 nach. Spätestens mit dem 4:1 von Fabian Altweger in der 71. Minute war die Richtung klar. Schallerbach 1b meldete sich zwar noch einmal, erneut durch Manzenreiter zum 4:2 (76.), doch am Heimsieg änderte das nichts mehr.

Haslinger: „Das Tor nach der Pause hat uns befreit“

Johann Haslinger zeigte sich nach dem Schlusspfiff zufrieden mit Auftritt und Reaktion seiner Mannschaft. „Ich war mit der Partie sehr zufrieden. Die Mannschaft war sehr engagiert“, sagte der Freinberg-Coach, der das frühe Gegentor klar einordnete: „Das Gegentor in der Anfangsphase, das durch einen Abwehrfehler passiert ist, haben wir sehr gut weggesteckt.“ Schon vor dem Wechsel habe sein Team viele Möglichkeiten gehabt: „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr viele Chancen herausgespielt, da hätten wir eigentlich mit 3:1 oder 4:1 führen können.“ Der Knackpunkt kam für ihn gleich nach Wiederbeginn: „Das wichtigste Tor war das gleich nach der Halbzeit. Danach waren wir wie befreit und hätten das Ergebnis noch höher schrauben können.“ Unterm Strich betonte Haslinger, worauf es ankam: „Entscheidend waren das geschlossene Auftreten und der Siegeswille.“

Respekt für den Gegner, Lob für den Unparteiischen – und der Ausblick

Bei allem Jubel fand Haslinger deutliche, anerkennende Worte für den Gegner. „Der Gegner war sehr engagiert. Trotz des Tabellenplatzes hat sich Schallerbach 1b sehr gut präsentiert und dagegengehalten“, erklärte er und ergänzte mit Blick auf die eigene Defensivarbeit: „Wir konnten vieles schon am Sechzehner verhindern. Trotzdem: Hut ab vor ihrem Auftreten.“ Ein Wort gab es auch zur Leitung des Spiels: „Die Schiedsrichter- und Linienrichterleistung war für mich sehr gut. Beide Mannschaften sind sehr fair aufgetreten.“

In der Tabelle steht Freinberg bei 26 Punkten auf Rang zehn, Schallerbach 1b hält als Vierzehnter bei 15 Zählern. Für die eigenen Spieler ließ der Coach noch eine klare Botschaft da: „Wir wollen weiterhin konstant arbeiten, damit wir uns ständig verbessern.“ Mit einem solchen Auftritt darf Freinberg den kommenden Aufgaben selbstbewusst entgegensehen.

2. Klasse West-Nord: Freinberg : B. Schallerbach 1b - 4:2 (0:1)

  • 76
    Lukas Manzenreiter 4:2
  • 71
    Fabian Altweger 4:1
  • 63
    Leonhard Lausberger 3:1
  • 59
    David Cerveny 2:1
  • 56
    Tobias Severin Ratzinger 1:1
  • 18
    Lukas Manzenreiter 0:1