In der 2. Klasse West-Nord setzte sich der SV Sparkasse Aschach an der Donau beim SV Schwarzmüller Freinberg klar mit 6:2 durch. Ein starker Start und ein Doppelpack von Murat Gashi legten den Grundstein, kurz nach der Pause kam Freinberg noch einmal heran, doch Aschach antwortete abgeklärt und legte zweimal nach. Trainer Ramadan Cahani sprach von einem insgesamt positiven Verlauf und hob neben Gashi auch das geschlossene Auftreten seiner Mannschaft hervor.

Foto: Harald Dostal/fodo.media
Aschach legte los wie die Feuerwehr und stellte die Weichen früh. Bereits in Minute 6 traf Alban Duraku zum 0:1, nur drei Minuten später erhöhte Murat Gashi auf 0:2. Freinberg fand danach zwar besser in die Zweikämpfe, doch kurz vor der Pause setzte Aschach den nächsten Nadelstich: Rinor Kabashi stellte in der 41. Minute auf 0:3, mit diesem beruhigenden Polster ging es in die Kabinen. Nach dem Wechsel kam kurz Spannung auf: Gashi schnürte in der 51. Minute den Doppelpack zum 0:4, doch Freinbergs Leonhard Lausberger antwortete prompt und verkürzte in der 52. sowie in der 57. Minute auf 2:4. Aschach ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Kabashi legte in der 72. Minute das 2:5 nach, ehe Avdulla Duraku in Minute 87 mit dem 2:6 den Deckel endgültig draufsetzte.
Trainer Ramadan Cahani beschrieb die Partie als gelungene Gesamtleistung mit einem kurzen Hänger nach der Pause. „Wir haben gut angefangen und dann mittendrin ein bisschen nachgelassen, zwei Tore kassiert. Aber dann haben wir uns wieder zusammengerissen und brav weitergespielt. Der Verlauf war positiv für uns“, sagte der Coach. Den Ton gab seine Elf laut Cahani gleich zu Beginn an: „Am Anfang waren wir richtig motiviert, wir haben von Anfang an angegriffen und uns Chancen rausgespielt.“ Bei den ausschlaggebenden Momenten musste er nicht lange überlegen: „Ganz eindeutig unser Stürmer Murat Gashi. Der hat heute mit seinen zwei Toren überzeugt – wichtig waren die Treffer.“ Gleichzeitig betonte er das Kollektiv: „Wir haben als Mannschaft gewonnen. Natürlich war Murat sehr wichtig, aber alle haben gut gearbeitet.“ Verbesserungspunkte wollte Cahani nicht zerreden: „Verbessern kann man sich immer, aber heute waren wir schon gut. Wir spielen die Saison fertig und schauen dann, was wir als Mannschaft konkret verbessern wollen.“
Auch für den Gegner fand Cahani faire Worte. „Der Gegner war schon gut, hat lange mitgehalten. Er ist wieder zurückgekommen, aber wir haben dann wieder Druck gemacht“, fasste er die Phase nach dem 0:4 zusammen, als Lausberger mit seinem Doppelpack zum 2:4 noch einmal Leben ins Spiel brachte. Strittige Szenen sah der Aschach-Trainer keine: „Da gab’s gar keine strittigen Szenen. Hat alles super gemacht“, sagte er über den Schiedsrichter – und schickte gleich noch Grüße hinterher: „Wir wünschen dem Schiedsrichter eine schöne Zeit in der Fußballpension.“ In der Tabelle hält Aschach nun bei 30 Punkten auf Rang acht, Freinberg steht mit 26 Zählern auf Platz zehn.