Zum Abschluss der Herbstrunde in der Bezirksliga Nord hat die SPG Intersport Pötscher Bad Leonfelden 1b/Schenkenfelden gegen den USV St. Oswald/Freistadt eine 2:3-Niederlage hinnehmen müssen. Trainer Dominik Mach sah den Aufsteiger trotz der ersten Heimniederlage über weite Strecken spielerisch im Vorteil, machte aber das Eigentor zum 2:3 als Knackpunkt aus. Nach einem wilden 2:2 zur Pause fehlte den Gastgebern am Ende auch das Glück im Abschluss.

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Mach beschrieb die Partie als typisches letztes Meisterschaftsspiel vor der Winterpause. "Es war das letzte Spiel in der Meisterschaft. Natürlich waren die Kräfte schon sehr am Ende", sagte der Trainer und erklärte damit auch, warum die Begegnung immer wieder offen blieb. Die SPG ging in Minute 15 durch Klaus Leitner mit 1:0 in Führung. Nach Darstellung von Mach fiel der Treffer nach einem Abwehrfehler der Gäste. St. Oswald blieb aber dran und kam in der 42. Minute durch Filip Rezac zum 1:1. Lange hielt dieses Remis nicht, denn Leitner stellte nur eine Minute später auf 2:1. Noch vor dem Halbzeitpfiff, in Minute 45, sorgte wieder Rezac für den nächsten Wechsel im Spielstand und traf zum 2:2, mit dem es auch in die Pause ging.
Gerade weil die Gastgeber kurz vor der Pause noch einmal vorgelegt hatten, tat ihnen der weitere Verlauf besonders weh. Mach nannte den Moment nach dem Seitenwechsel ganz klar. "Der Knackpunkt war das 3:2 durch unser Eigentor", sagte er. In den offiziellen Daten wird das 2:3 aus der 55. Minute als Eigentor von Theo Schnetzer geführt. Für Bad Leonfelden/Schenkenfelden war das die entscheidende Wende, weil danach kein weiterer Treffer mehr gelang. "Wir konnten dann in der zweiten Hälfte nicht mehr zusetzen", meinte Mach. Gleichzeitig blieb er bei seiner grundsätzlichen Einschätzung: "Ich denke, wir waren spielerisch die bessere Mannschaft." Dass daraus am Ende keine Punkte wurden, lag aus seiner Sicht auch daran, dass seine Mannschaft ihre Möglichkeiten nicht mehr in Zählbares ummünzen konnte.
Mit seiner Mannschaft ging der Trainer nach dem Schlusspfiff auffallend positiv um. "Der Mannschaft muss ich schon ein großes Lob aussprechen. Aufgrund des dünnen Kaders waren alle Spieler sehr bemüht und wollten das Spiel gewinnen", sagte Mach. Er sprach auch davon, dass am Ende "das Glück im Abschluss" gefehlt habe. Über den bisherigen Tabellenletzten meinte er, man habe gespürt, dass der USV St. Oswald in diesem Duell unbedingt etwas mitnehmen wollte, was die Partie zusätzlich eng und spannend machte. Schiedsrichter Prosl nannte Mach "sehr bemüht", auch wenn ihm aus seiner Sicht mitunter die nötige Konsequenz in den Entscheidungen fehlte. Über allem stand für ihn aber der Blick auf die gesamte Herbstrunde: "Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Es war ein toller Herbst, und wir gehen voller Motivation ins neue Jahr."