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Nach enttäuschender Hinrunde: USV St. Oswald/Freistadt hofft mit Trainerwechsel auf Trendwende

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Beim USV St. Oswald/Freistadt kommt es nach einer sportlich schwierigen Herbstsaison zu einer Veränderung auf der Trainerbank. Nach der Niederlage gegen Lasberg vor zwei Runden entschied sich der Verein dazu, die Zusammenarbeit mit Milen Valkov, der die Mannschaft erst im Sommer übernommen hatte, zu beenden. Die Trennung erfolgte schließlich in der vergangenen Woche, nachdem der USV mit zehn Punkten auf dem letzten Tabellenplatz der Bezirksliga Nord lag und die erhofften Ergebnisse ausgeblieben waren. Beim Derby gegen Freistadt am vergangenen Wochenende standen bereits die interimistischen Trainer Georg Pröll und Martin Kerschbaummayr an der Seitenlinie, die die Mannschaft auch am Freitag zum Herbstausklang bei der SPG Bad Leonfelden 1b/Schenkenfelden betreuen werden.


„Wir haben einfach einen unglücklichen Herbst“

„Momentan ist es eine sehr schwierige Situation bei uns“, beschreibt sportlicher Leiter Philipp Müller die sportliche Lage. Nach der Vizemeisterschaft in der Vorsaison habe man mit einem ambitionierten neuen Trainer eigentlich andere Erwartungen gehabt, doch im Herbst sei vieles zusammengekommen, sodass die Mannschaft die gewünschten Ergebnisse nicht erreichen konnte. „Wir haben einfach einen unglücklichen Herbst gehabt. Es sind in den letzten Wochen einige Dinge zusammengekommen, und wir haben gewisse Ansprüche, die wir ergebnistechnisch leider nicht erfüllen konnten“, erklärt Müller.

Trotz der Trennung möchte der Verein die Arbeit des bisherigen Trainers ausdrücklich hervorheben. „Ein großes Lob an Milen, er hat gute Arbeit geleistet und wir haben uns im Guten getrennt“, betont der sportliche Leiter. Die Entscheidung sei vielmehr aus der sportlichen Situation heraus getroffen worden, nachdem der Verein das Gefühl gehabt habe, dass eine Veränderung notwendig ist. „Wir haben die Handbremse gezogen, weil wir einen neuen Impuls setzen wollen. Gerade vor dem Derby wollten wir eine Reaktion zeigen, aber mit zehn Punkten am Konto mussten wir einfach reagieren.“ Für die Zukunft wünscht der Verein Valkov alles Gute.

Pröll und Kerschbaummayr übernehmen interimistisch

Für die Übergangsphase setzt St. Oswald auf eine interne Lösung. Georg Pröll und Martin Kerschbaummayr übernahmen bereits beim Derby gegen Freistadt am vergangenen Wochenende interimistisch die Betreuung der Mannschaft und werden auch beim kommenden Spiel bei Bad Leonfelden 1b/Schenkenfelden auf der Trainerbank stehen. Damit soll zunächst Ruhe in die sportliche Situation gebracht werden, während der Verein die weitere Entwicklung analysiert.

„Wir wollen uns die Situation in Ruhe ansehen und führen bereits Gespräche“, erklärt Müller. Ein neuer Trainer soll allerdings erst im Frühjahr übernehmen. Bis dahin möchte der USV St. Oswald mit der interimistischen Lösung die verbleibenden Aufgaben bewältigen und möglichst noch wichtige Punkte sammeln. Trotz der derzeit schwierigen Tabellenlage bleibt der sportliche Leiter zuversichtlich: „Es wird sicher wieder bergauf gehen.“ Der Verein setzt damit auf einen geordneten Übergang und die Hoffnung, im Frühjahr mit einem neuen Trainer wieder eine bessere sportliche Entwicklung einzuleiten.