Landesliga Ost

Trainerwechsel ohne große Kurskorrektur: SC Hörsching bleibt seiner Linie treu

Der SC Hörsching spielt auch in der laufenden Saison der Landesliga Ost eine gute Rolle. Nach Rang sechs in der Vorsaison überwintert das Team mit 23 Punkten auf Platz sieben im gesicherten Mittelfeld. Trotz eines Trainerwechsels im Winter bleibt die sportliche Ausrichtung klar: Stabilität, Kontinuität und weitere Etablierung in der Liga.

Solider Herbst bestätigt Entwicklung

Sportlich zeigt sich Arnold Holzleithner, der sportliche Leiter des SCH, mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden. Die Mannschaft habe nahtlos an die Leistungen der Vorsaison angeknüpft. „Unser Ziel war nach dem Aufstieg ganz klar der Klassenerhalt. Mittlerweile haben wir uns in der Landesliga etabliert“, erklärt Holzleithner. Gerade das zweite Jahr nach dem Aufstieg gilt bekanntlich als schwierig, doch Hörsching hat diese Phase bislang gut gemeistert. „Wir sind im sicheren Mittelfeld, das passt für unsere Möglichkeiten absolut“, so der sportliche Leiter weiter. Auch die Erwartungshaltung für das Frühjahr bleibt bewusst realistisch.

Ziele klar definiert: Stabil bleiben

Für die Rückrunde verfolgt der Verein keine Experimente. „Wenn wir die Punkteanzahl aus dem Herbst wiederholen und den Platz halten, sind wir sehr zufrieden“, sagt Holzleithner. Angesichts der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sei ein Angriff nach ganz vorne kein Thema – vielmehr gehe es darum, weiter konstant zu punkten und nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben.

Trainerwechsel ohne Kursänderung

Im Winter kam es dennoch zu einer Veränderung an der Seitenlinie. Qerim Idrizaj wechselte zum SV Grün-Weiß Micheldorf in die OÖ Liga, Helmut Puttinger übernahm das Traineramt. Für den Verein war rasch klar, dass es keinen radikalen Umbruch geben soll. „Helmut kennt die Mannschaft, kennt den Verein und weiß, wie wir spielen wollen“, betont Holzleithner. Gerade das sei ein entscheidender Punkt gewesen. Man habe bewusst keinen Trainer gesucht, „der alles auf den Kopf stellt“. Puttinger bringe Kontinuität, kenne viele Spieler bereits und passe menschlich wie sportlich gut zum Klub.

Kader weitgehend unverändert

Auch personell blieb es in Hörsching ruhig. Keine Neuzugänge, dafür zwei Abgänge stehen zu Buche. Daniel Kovarik schloss sich Union Ansfelden an, während Laurenz Heigl aufgrund geringer Einsatzzeiten den Verein Richtung Admira Linz verließ. Gleichzeitig kehren zwei Langzeitverletzte zurück, womit sich der Kader in Summe kaum verändert hat. „In Wahrheit ist der Kader gleich geblieben“, fasst Holzleithner die Situation zusammen.

Positive Testspiel-Ergebnisse und Trainingslager

Die bisherigen Testspiele verliefen aus Hörschinger Sicht ordentlich. Besonders der 2:1-Erfolg gegen Micheldorf, den Klub des ehemaligen Trainers, sorgte für ein positives Signal. Weitere Resultate – darunter ein 6:0 gegen Asten, ein 1:1 gegen Blaue Elf Linz sowie eine 1:3-Niederlage gegen Edelweiß Linz – ordnet der Verein im Rahmen der Vorbereitung als sehr positiv ein. Die Mannschaft absolvierte zuletzt viele Laufeinheiten, ehe nun wieder vermehrt auf Naturrasen trainiert werden kann. Den Feinschliff holt sich der SC Hörsching im Trainingslager in Graz, das ab Donnerstag angesetzt ist.