Der ASK St. Valentin ist auch im Frühjahr das Maß aller Dinge in der Landesliga Ost. Die Truppe von Mario Jaksch konnte bis auf die Partie gegen Donau Linz zum Frühjahrs-Auftakt alle Spiele gewinnen und pflegt mittlerweile einen 7-Punkte-Vorsprung auf den zweitplatzierten SV Garsten. Gegen den SC Hörsching tat man sich gestern in Durchgang eins, wie so oft, nicht besonders leicht, kriegte aber wie immer in der laufenden Rückrunde nach dem Seitenwechsel die richtigen Stellschrauben gedreht, sodass nach einem Efendioglu-Dreierpack letztlich der nächste Sieg gefeiert werden konnte. Ligaportal sprach im Anschluss mit Erfolgscoach Mario Jaksch.
Ligaportal: Frohe Ostern & herzliche Gratulation zum nächsten Sieg. Wie hast du die Partie von der Seitenlinie aus erlebt?
Jaksch: „Das war wieder, wie immer bei uns in der ersten Halbzeit, ein chancenarmer Start. Die erste Hälfte war nicht so prickelnd, Hörsching war von Beginn an auf Zeitspiel aus und hat uns so gut das Tempo genommen. Sie hatten eine Riesen Chance, die hat unser Tormann gut entschärfen können, das war rund um die 30. Minute. Im Grunde waren wir aber spielbestimmend und hätten schon führen müssen. Wir waren aber leider sehr oft im abseits, das haben wir in der Pause angesprochen und dann verbessert. Nach dem Seitenwechsel kam dann eh schon der Doppelpack von Efendioglu, einmal nach Stanglpass von Riedl und das Zweite mit einer schönen Einzelaktion. Das dritte hat dann Gattringer vorbereitet, sodass Efendioglu aus knapp fünf Metern nur noch ins leere Tor einschieben musste. Nach einem Abwehrfehler hat Hörsching noch das 1:3 gemacht. In Summe war es aber eine gute Partie, gegen einen Gegner der Defensiv sehr stabil war. Das war wieder eine klasse Leistung von unserer Offensive.“
Ligaportal: Du sprichst immer wieder an, dass ihr euch in der ersten Halbzeit schwer tut. Was macht euch dann nach der Pause immer so stark? Qualität setzt sich durch?
Jaksch: „Es ist halt so, dass wir in der Pause Kleinigkeiten immer besprechen und das fruchtet. Das ist als Trainer eh die einzige Möglichkeit, so richtig einzugreifen solange es keine Trinkpause gibt. Da haben wir das mit den vielen Abseitsstellungen angesprochen. Wir wissen außerdem, dass wir die Qualität haben und die Partie entscheiden können. Spielerisch sind wir auch gut, aber physisch auch. Wir konnten so jede Partie am Ende noch für uns entscheiden. Das zeigt mir, dass wir im Winter auch gut gearbeitet haben und physisch auf einem top Level sind. Es wäre mir trotzdem recht, wenn wir mal nach zwanzig Minuten zwei Null führen könnten, dann wäre es für uns Trainer auch etwas ruhiger. Solange es aber so funktioniert, passt es auch. Das ist aber ein Thema, worüber wir nachdenken.“
Ligaportal: Als Nächstes habt ihr mit Rohrbach einen starken Gegner vor der Brust. Wie bereitet ihr euch auf diese Aufgabe vor? Wie ist die Erwartungslage?
Jaksch: „Das wird der erste richtige Gradmesser. Wir hatten trotzdem bis jetzt eher Mannschaften aus dem Mittelfeld der Tabelle und Rohrbach ist denke ich richtig gut. Im Herbst war es bei ihnen auch eine tolle Partie, da konnten wir erst kurz vor Schluss den Ausgleich machen. Ich freue mich drauf, weil das eine gute Mannschaft ist und jetzt auch etwas stärker, nachdem einige Spieler von Verletzungen zurückgekommen sind. Das wird sicher nicht leicht, wir werden aber so wie gegen jeden voll auf Sieg spielen. Dennoch sind wir gewarnt, sie sind gut ins Frühjahr gestartet.“
Der Beste: Yusuf Efendioglu bzw. Pauschallob (ASK St. Valentin)