Am 16. Spieltag traf die SPG Illumina Andorf/Sigharting vor eigenem Publikum auf das Tabellenschlusslicht der Landesliga West die SPG Munderfing/Pfaffstätt. Auf dem Papier schien es sich bei dieser Begegnung um eine klare Angelegenheit zu handeln. Doch so deutlich, wie es die Tabellenkonstellation vermuten ließ, war die Partie nicht. Denn das Auswärtsteam rund um Übungsleiter Gerhard Obermair schaffte es bis zum Abpfiff, den Spielstand knapp zu halten und sich somit die Möglichkeit zu bewahren, beim Tabellenzweiten etwas Zählbares mitzunehmen. Dieses Vorhaben konnte jedoch letztlich nicht in die Tat umgesetzt werden, da sich die Heimischen schlussendlich mit einem 1:0-Erfolg über einen gelungenen Einstand freuen durften. Ligaportal sprach nach dem Match mit dem Trainer des Siegerteams, Edin Ibrahimovic.
„Die Bodenverhältnisse waren heute nicht gut. Der Kontrahent hat sich hinten gut eingemauert, das heißt, sie waren in der Defensive sehr diszipliniert und organisiert. Wir haben aber oft versucht, dagegen anzulaufen und hatten auch deutlich mehr vom Spiel. Trotzdem war die Mischung aus den schlechten Bodenverhältnissen und die Leistung des Gegners dafür verantwortlich, dass es für uns keine einfache Begegnung war. Deshalb sind wir nicht so ins Spiel gekommen, wie wir uns das vorgenommen haben. Trotzdem haben wir das ganze Spiel über dominiert und einige Chancen vorgefunden, darunter auch einen Lattenkracher in der ersten Hälfte. Wir haben sehr viel probiert.
Im zweiten Spielabschnitt hatten wir ebenfalls Tormöglichkeiten, jedoch keine zwingenden. Gegen Ende der Partie hatten die Gäste aufgrund des noch sehr engen Spielstandes alles nach vorne geworfen, und die letzten zehn Minuten waren für uns wirklich sehr zittrig. Der Trainer von Munderfing hat sein Team auch sehr gut eingestellt und versucht, hinten alles dicht zu halten. Sie haben zwar sehr wenig für das Spiel getan – im ersten Abschnitt hatten sie nicht einmal einen Torschuss –, doch gegen Ende der Begegnung bekamen sie noch Hoffnung, etwas Zählbares mitzunehmen. Deshalb war die Partie heute so eng.
Im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg. Vom Spielerischen her geht es aber noch deutlich besser, was aber auch auf die Platzverhältnisse zurückzuführen ist. Wir sind dennoch sehr happy mit der Leistung und extrem stolz auf die Truppe. Wir haben heute den Kampf angenommen. Jetzt sind wir acht Punkte vor dem Drittplatzierten – das ist natürlich sehr schön zu wissen. Wir wollen jetzt in den kommenden Spielen unseren Spielplan durchziehen und einfach Fußball spielen – das ist das Wichtigste. Natürlich wollen wir weiterhin vorne in der Tabelle dabei sein, den Leader Gmunden ärgern und den zweiten Platz sicher bewahren.“
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