Nach dem Ende der Hinserie in der LT1 OÖ-Liga war bekannt geworden, dass Herbert Panholzer, der die ASKÖ Oedt 1b zum Titel in der Landesliga Ost und somit in die höchste Spielklasse des Bundeslandes geführt hatte, nicht mehr länger Trainer ist. Stattdessen übernimmt er die Leitung der Nachwuchsabteilung im Verein. Nun präsentierten die Trauner einen Nachfolger Panholzers: Michael Windischhofer, der die OÖ-Liga aus einem früheren Engagement beim ASK St. Valentin kennt, schwingt fortan das Zepter bei der ASKÖ Oedt 1b.
Michael Windischhofer ist ein junger, ambitionierter Coach, der nach seiner Zeit in St. Valentin zwischen Sommer 2024 und April 2025 nun ein zweites Mal in der OÖ-Liga aufschlägt. „Mich reizt an der Aufgabe in Oedt die Professionalität des Vereins, die Infrastruktur mit Kunstrasen oder Kraftkammer, die Top-Voraussetzungen für das Frühjahr beziehungsweise für die Vorbereitung und die Qualität der Mannschaft“, betont der Neo-Coach. Der 33-Jährige coachte vor seinem Engagement in St. Valentin die DSG Union Naarn in der Landesliga Ost.
Windischhofer übernimmt eine Truppe, die nach dem Aufstieg in die OÖ-Liga zunächst sehr passabel startete, dann aber irgendwie den Rhythmus verlor. Im Zeitraum zwischen Mitte September und Hinrundenende gelang nur ein voller Erfolg – gegen den Tabellenvorletzten aus Gschwandt. Aus den letzten fünf Herbstpartien sprangen lediglich zwei Zähler heraus. Mit insgesamt fünf Siegen und satten acht Pleiten in der Hinserie überwintert die ASKÖ Oedt 1b auf Position elf. Im Frühjahr soll der Blick im Zwischenranking ganz klar nach oben gerichtet werden. „Meine Ziele sind, die Mannschaft und die Spieler weiterzuentwickeln, die Defensive zu stabilisieren und möglichst viele Punkte zu holen“, gibt Neo-Trainer Windischhofer die Marschroute vor. Das erste Mal so richtig ernst wird es für ihn Anfang März, wenn er mit seiner neuen Truppe zum Rückrundenauftakt in der OÖ-Liga die DSG Union Perg auf eigener Anlage empfängt. Zum Saisonstart hatte es für den Aufsteiger eine knappe 2:3-Pleite gegen die Mühlviertler gesetzt.