Der SV Gmundner Milch befindet sich in einer ganz schwierigen Lage. Im Ligaportal-Spiel der Runde 5 gegen die Union Mondsee will man nun einen ersten Schritt aus der Krise setzen. Der Titelaspirant der LT1 OÖ-Liga wird aber mit einer breiten Brust ins Heimmatch gehen. Vorab werden die jeweiligen Situationen etwas genauer betrachtet.

Die jüngsten beiden Pflichtspiele gewann man. Nachdem man sich durch den 3:0-Ligaerfolg in Vöcklamarkt auf Position zwei vorgeschoben hatte, schlug man unter der Woche den SC Hörsching mit 2:1 und zog somit in die nächste Runde des Landescups ein. Gegen die Gmundner will man nun die Tabellenspitze attackieren. „Ich erwarte ein sehr schweres Spiel. Gmunden ist mit Sicherheit besser, als die Tabelle es aktuell zeigt – trotz ihrer verletzungsbedingten Ausfälle. Sie sind immer noch eine gute Mannschaft mit hoher fußballerischer Qualität. Die Spielverläufe waren bisher nicht auf ihrer Seite, was ich so gesehen habe“, betont der neue Mondsee-Trainer Robert Pessentheiner, der ein klares Ziel formuliert. „Klarerweise zollen wir dem Gegner Respekt und wissen, dass es wieder eine Top-Leistung braucht, um bestehen zu können. Wir werden aber natürlich versuchen, zuhause wieder gut aufzutreten und zu punkten“, ergänzt der Coach.
Die Gmundner verloren in der Liga zuletzt zwei Mal in Folge. Als eine von drei Mannschaften steht man noch ohne vollen Erfolg da. Unter der Woche zog man dann im Landescup mit 1:5 in Weißkirchen den Kürzeren. Die Personalsituation ist kritisch. Verletzungen und Sperren setzen dem Kader aktuell enorm zu. Gegen die Union Mondsee soll nun ein erster Schritt aus der Ergebniskrise gesetzt werden. „Mondsee ist für mich einer der absoluten Titelfavoriten. Sie haben sehr gute Einzelspieler und eine klare Idee, was das Spiel mit dem Ball betrifft. Es gibt aber Möglichkeiten, lästig zu werden. Wir können sowieso nur gewinnen in diesem Spiel“, weiß Gmundens neuer Trainer Markus Allerstorfer.
Union Mondsee – SV Gmundner Milch
Runde 5 LT1 OÖ-Liga
28.08.2026
19:00 Uhr
Mondseeland Arena
Foto: Philipp Stockmaier