Spielberichte

„Das ist sehr bitter!“ – Statement von Bad Ischls Trainer Andreas Aster zur 1:4-Niederlage gegen die UVB Vöcklamarkt

Auf die heftige 1:5-Derbyklatsche der Vorwoche gegen die Union Mondsee wollte der SV Zebau Bad Ischl heute in der LT1 OÖ-Liga gegen die UVB Oberbank Vöcklamarkt eine adäquate Antwort liefern. Diese blieb schlussendlich gänzlich aus. Die Truppe aus dem Salzkammergut kassierte indes die nächste empfindliche Pleite (Spielbericht). Was angesichts des doch deutlichen Endergebnisses von 1:4 überrascht, ist die Tatsache, dass der SV Bad Ischl in Durchgang eins richtige Top-Chancen vorfand und sogar zwei Mal Alu-Pech hatte. Ligaportal.at sprach nach Abpfiff mit Coach Andreas Aster.

 

Andreas Aster (Trainer SV Bad Ischl):

„Wir haben sehr gut begonnen. Die erste Chance hatten wir in der 9. Minute durch einen Kopfball von Franjo Dramac. In der 20. Minute setzte Filip Halgos einen Freistoß an die Latte. Zehn Minuten später scheiterte Dramac mit einem Kopfball ebenfalls an der Latte. Danach hatten Rudolf Durkovic und Dramac noch zwei gute Gelegenheiten. Vöcklamarkt war in der ersten Halbzeit gefährlich durch Standards von Marco Meilinger. So entstand auch das erste Tor. Nach einer Ecke von ihm war es schlussendlich ein abgefälschter Schuss, der zum 1:0 führte. Das 2:0 war ein direkt verwandelter Eckball von Meilinger. Der hat echt einen feinen linken Fuß. Vöcklamarkt bekam dann eine Brust. Das 3:0 resultierte aus einem zu kurz geratenen Rückpass von uns. Wir konnten dann auf 3:1 verkürzen. Nach einer Flanke beförderte ein Verteidiger des Gegners den Ball ins eigene Tor. Danach war noch eine Chance von Halgos. In der Folge kam offensiv aber nur mehr wenig von uns. Vöcklamarkt machte dann noch das 4:1. Im Vergleich zur Vorwoche waren wir stark verbessert. Der Auftritt gegen Mondsee war inferior. Wir hatten heute in der ersten Hälfte viele Chancen und sind zwei Mal an der Latte gescheitert. Es ist dann bitter, wenn du vier Gegentore kassierst und wieder verlierst.“

 

UVB Vöcklamarkt – SV Bad Ischl: 4:1

Die Besten: Marco Meilinger (ZMF, UVB Vöcklamarkt), Johannes Zottl (ST, UVB Vöcklamarkt)

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