Zwar weist die DSG Union HABAU Perg mit 14 ungeschlagenen Spielen in Serie eine brutal starke Bilanz auf, spielte dabei allerdings allein in den letzten neun Partien gleich acht Mal Remis. Man befindet sich aktuell auf dem vierten Tabellenrang der LT1 OÖ-Liga. Am Freitagabend wollte man nun gegen die SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf nicht nur den eingangs erwähnten Lauf prolongieren sondern zugleich auch wieder einmal die volle Punktezahl eintüten. Letztlich konnte man jedoch nur eines der beiden Vorhaben realisieren und musste sich nach neunzig Minuten mit einem torlosen Remis zufriedengeben – das insgesamt Zehnte in dieser Saison.
Die rund 300 Zuschauer, die den Weg in die Forstenlechner Arena gefunden haben, bekamen vom Anpfiff weg eine alles in allem ausgeglichene erste Halbzeit zu sehen. Beide Mannschaften verstanden es durchwegs das Spielgerät geschickt in den eigenen Reihen laufen zu lassen und sich in weiterer Folge gefällig ins letzte Drittel zu kombinieren. Nichtsdestotrotz erledigten an diesem Abend auch die jeweiligen Defensivreihen ihre Arbeit und ließen nur ab und an konkretere Tormöglichkeiten zu. In Durchgang eins waren es auf beiden Seiten je zwei Topchancen, die die Teams vorfanden. In Zählbares konnte man diese allerdings hier wie da nicht ummünzen.
Auch nach der Pause veränderte sich wenig in der Charakteristik dieser Begegnung, lieferten sich doch beide Teams weiter ein Duell auf Augenhöhe. Während die Friedburger in punkto Ballbesitz etwas mehr vom Spiel hatten, verstanden es die Perger häufiger, in der Offensive geradliniger aufzutreten und die dementsprechend gefährlichen Nadelstiche zu setzen. Dem Führungstreffer am nächsten kamen dann aber nach einer guten Stunde doch die Gäste aus dem Salzburger Grenzgebiet: der nur wenige Minuten zuvor eingewechselte Christopher Fürstaller knallte das runde Leder allerdings ans Aluminium. Somit ging es mit einem 0:0 in die Schlussphase. Weil man in beiden Lagern am Ende allerdings nicht mehr entscheidend die Schlagzahl in die Höhe schrauben und folglich einen Lucky-Punch erzwingen konnte blieb es letztlich beim torlosen Remis, das, wie bereits eingangs erwähnt, Zehnte für die Mannen aus dem Mühlviertel.
Ernst Öbster (Trainer SPG Friedburg/Pöndorf):
„Es war ein sehr ausgeglichenes Spiel. Wir hatten etwas mehr Ballbesitz. Wenn man weiß, wie schwer es in Perg ist zu spielen, dann nehmen wir den Punkt mit und sind damit auch zufrieden. Perg hat es auch sehr gut gemacht.“
Die Besten: Simon Rumetshofer (ZMF, DSG Union Perg) bzw. Florian Frauenhuber (LV, SPG Friedburg/Pöndorf)