Die Union Raiffeisen Mondsee konnte mittlerweile seit fünf Partien in Serie in der LT1 OÖ-Liga nicht mehr geschlagen werden – man stellt somit weiterhin das beste Rückrundenteam. Selbstredend will man diesen Lauf nun auch im Saisonfinish weiter prolongieren. Mit der SU STRASSER Steine St. Martin/M. hatte die Plasser-Truppe nun die nächste harte Aufgabe vor der Brust. Doch auch gegen die Mühlviertler setzten sich die Mondseer, trotz zwischenzeitlichem Rückstand, schlussendlich durch und befinden sich folglich weiter im Vormarsch.
Vor gut 200 Zuschauern waren es die Hausherren, die einen nahezu idealen Start verbuchten und nach nicht einmal fünf verstrichenen Minuten auf 1:0 stellten. Nach einem starken Vorstoß von Marek Kalousek musste Dominik Lanzersdorfer das Spielgerät aus kürzester Distanz nur noch über die Linie bugsieren - ein Dämpfer für die mit großen Ambitionen angereisten Gäste. Diese ließen sich davon allerdings nur wenig aus dem Konzept bringen und waren umgehend um eine schlagfertige Antwort bemüht. Insbesondere Marco Hödl und Noel Huber wurden dabei immer wieder im absoluten Gefahrenbereich vorstellig, brachten das runde Leder aber jeweils nicht im Eckigen unter. Gute zehn Minuten vor der Pause fanden auch die Hausherren durch Kalousek noch eine vielversprechende Möglichkeit vor, schlugen daraus aber ebenso wenig Kapital.
So optimal die Heimischen in diese Partie gestartet waren, so denkbar ungünstig verlief der Beginn in den zweiten Durchgang: Abermals waren gerade einmal fünf Minuten gespielt, da versenkte Abwehrhüne Vinzenz Zschock einen Eckball wuchtig per Kopf in den Maschen und stellte so kurzerhand wieder auf 1:1. Es folgte die nun zweifelsohne stärkste Phase der Mondseer, in der man es verstand, durch druckvolles Spiel den Kontrahenten zeitweise in dessen Hälfte einzuschnüren. Folgerichtig ging die Plasser-Truppe schließlich auch nach 73 Minuten in Führung: Marco Hödl vollendete einen starken Spielzug über Noel Huber zum 2:1-Führungstreffer. Mit dem Rückstand konfrontiert, investierten die Hausherren aus dem Mühlviertel im Anschluss nochmals ordentlich in die Offensive, verzeichneten in der Schlussphase aber nur mehr die eine oder andere Halbchance. So setzten die Mondseer ihren Erfolgslauf fort und überflügelten damit kurzerhand den direkten Konkurrenten im Klassement.
Johann Loibichler (Sportlicher Leiter Union Mondsee):
„Es war ein sehr intensives Spiel. Die erste Halbzeit war, nach dem denkbar schlechten Start für uns, durchwegs ausgeglichen. Nach der Pause hatten wir dann schon eine gewisse Überhand. Am Ende war der Sieg dann schon irgendwie verdient, auch wenn sich St. Martin gleichzeitig einen Punkt verdient gehabt hätte.“
Der Beste: Marco Hödl (ST, Union Mondsee)