Spielberichte

Seit 17 Runden ungeschlagen! DSG Union Perg holt klaren Derbysieg gegen SU St. Martin/M.

Die seit Monaten so konstant agierende DSG Union HABAU Perg befindet sich mitten im Kampf um Endrang drei in der LT1 OÖ-Liga. Im Mühlviertel-Derby ging es heute gegen die SU Strasser Steine St. Martin/M. Schlussendlich setzten sich die Perger auf souveräne Art und Weise mit 5:1 durch und legten schon einmal vor im Fernduell mit dem SV sedda Bad Schallerbach, der am Freitag im Einsatz ist.

 

Hausherren sorgen schon in Hälfte eins für klare Verhältnisse

Vor rund 300 Zuschauern hatten es die Perger besonders eilig und überfordern den Kontrahenten mit beherztem Offensivspiel. Mit feiner Technik und mitreißendem Tempo setzte man dem Defensivverbund des Kontrahenten richtig zu. Bereits nach zwölf gespielten Minuten stand es 2:0. Nachdem Benedikt Hofer einen Strafstoß gekonnt versenkt hatte (8.), erhöhte Kapitän Michael Riedl aus der Ferne auf 2:0. Auch danach fing sich eine ersatzgeschwächte SU St. Martin/M., die am heutigen Abend nie wirklich das Leistungsmaximum erreichte, nicht wirklich. Stattdessen sah man sich mit einer Vielzahl an Top-Chancen der Perger konfrontiert. Simon Rumetshofer oder Manuel Mühlbachler verpassten es aber, für weitere Treffer zu sorgen. In der 36. Minute zeigte man sich dann wieder richtig effizient im vordersten Drittel, als Daniel Sinnmayer nach Vorlage von Riedl das 3:0 markierte. Unmittelbar danach meldeten sich aber die Gäste zurück: Top-Scorer Marek Kalousek verkürzte nach Assist von Dominik Lanzersdorfer mit einem satten Schuss ins lange Eck auf 3:1 (41.).

 

Zwei weitere Treffer und ein Platzverweis für die Perger

Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Statik der Partie wenig: Die Prandstätter-Truppe blieb absolut tonangebend und druckvoll in Ballbesitz, die SU St. Martin/M. indes gewissermaßen passiv und sich seinem Schicksal fügend. Nachdem Nico Marek einen Freistoß an die Innenstange gesetzt und Teamkollege Sinnmayer eine weitere Top-Chance vorgefunden hatte, schraubte Mittelfeldmann Simon Ströbitzer mit seinem Treffer in Minute 68 das Ergebnis weiter in die Höhe. Sieben Minuten später besorgte Mario Ebenhofer, der aus kurzer Distanz erfolgreich war, den 5:1-Endstand in einem insgesamt einseitigen Match, das in der Schlussphase noch eine nennenswerte Szene zu bieten hatte. Pergs Hofer sah die Ampelkarte (78.), musste runter und verabschiedet sich frühzeitig in die Sommerpause.

 

Stimme zum Spiel:

Christoph Rudlstorfer (sportlicher Leiter SU St. Martin/M.):

„Perg war eine Klasse besser als wir. Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient. Sie hatten noch viele weitere Top-Chancen und waren insgesamt sehr druckvoll und spielfreudig. Wir hatten heute zu viele Ausfälle, die wir nicht kompensieren konnten.“

Die Besten: Simon Ströbitzer (ZMF, DSG Union Perg), Mario Ebenhofer (ZOMF, DSG Union Perg)