Nach drei vollen Erfolgen en suite in der LT1 OÖ-Liga hatte es für den SV sedda Bad Schallerbach zuletzt eine empfindliche 0:1-Heimniederlage gegen die Zebras aus Weißkirchen gesetzt. Heute musste man auswärts ran bei der SPG Edelweiss/Neue Heimat. Schlussendlich brachte die Partie keinen Sieger hervor (0:0). Die Renner-Truppe verpasste somit die Chance, in Sachen Regionalliga-Aufstieg für klare Verhältnisse zu sorgen.
Vor rund 300 Zuschauern brauchten beide Teams auffallend lange, um die so stark besetzten Offensivfraktionen in Szene zu setzen und in weiterer Folge nennenswerte Chancen zu kreieren. In der 28. Minute klopfte dann die sedda-Elf ein erstes Mal an, als Stürmer Alexander Fröschl aus kurzer Distanz zum Abschluss kam, seinen Meister aber in Edelweiss-Keeper Zekria Rezaie fand, der entschärfen konnte. Nach der darauffolgenden Ecke setzte Bad Schallerbachs Venhar Jashari den Ball nur knapp neben das Tor. Insgesamt hatten die Gäste mehr vom ersten Durchgang, die SPG Edelweiss/Neue Heimat verstand es aber ebenfalls, im letzten Drittel gefährlich zu werden. In der 32. Minute zwang man Bad Schallerbachs Schlussmann Sanih Mujanovic zu einer Parade nach einem Freistoß. Nur wenige Augenblicke später fand Edelweiss-Stürmer Kenan Ramic eine Top-Chance vor, Christoph Breinesberger, Defensivakteur der Gäste, warf sich aber beherzt in den Schuss des Stürmers.
Nach dem Seitenwechsel änderte sich an der Statik der Partie wenig. Das Match blieb umkämpft sowie temporeich und beide Teams hatten durchaus ihre Momente, wobei der SV sedda Bad Schallerbach eine optische Überlegenheit verzeichnete. Die beste Gelegenheit der zweiten 45 Minuten fand trotzdem die SPG Edelweiss/Neue Heimat vor: Nach einem Eckball war Ramic mit dem Kopf zur Stelle, er scheiterte aber an Bad Schallerbachs Mujanovic. Am Ende des Tages brachte die Partie keinen Sieger hervor. Die Linzer warten somit seit vier Runden auf einen vollen Erfolg.
Erich Renner (Trainer SV sedda Bad Schallerbach):
„Es war ein gerechtes Unentschieden. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel mit vielen Fehlern auf beiden Seiten. Die Partie war zerfahren. Leider haben wir es heute nicht geschafft, den Sack zuzumachen, was den Aufstieg in die Regionalliga betrifft.“
Der Beste: Kenan Ramic (ST, SPG Edelweiss/Neue Heimat)