Intensive Phase für die SPG SV Lugstein Cabs Friedburg/Pöndorf: Lediglich drei Tage nach dem Landescup-Finale, in dem man gegen die SU Bad Leonfelden eine 0:5-Abreibung kassiert hatte, ging es für die Braunauer in der LT1 OÖ-Liga weiter – mit einem Auswärtsmatch gegen die SPG Algenmax Pregarten. Schlussendlich konnte die Öbster-Truppe wieder für positive Schlagzeilen sorgen und mit 2:1 gewinnen (Spielbericht). Ligaportal.at sprach nach Abpfiff mit beiden Trainern.
„Wir haben den schlechtesten Start erwischt, den man sich vorstellen kann. In der ersten Minute kassieren wir durch einen abgefälschten Freistoß das 0:1. Der Ball wäre grundsätzlich daneben gegangen. Dann läufst du nach. In der 6. Minute hatten wir eine Top-Chance durch Julian Kolm. Wir mussten viel investieren und waren dann die gefährlichere Mannschaft. Das 1:1 war hochverdient. Wir waren ebenbürtig. Natürlich hatte Friedburg mehr Ballbesitz. Aber wir wollen ja auch dem Gegner den Ball geben und dann schnell umschalten. Das 1:2 haben wir aus einem Konter kassiert. In der zweiten Hälfte waren wir fast spielbestimmend. Friedburg war ein bis zwei Mal im Umschaltspiel gefährlich. Wir mussten in dieser Phase natürlich mehr Risiko nehmen. Nach einem Freistoß von Markus Blutsch konnte ein Spieler des Gegners noch auf der Linie klären. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir den Ausgleich erzielen können. Die ganz hochkarätigen Chancen hatten wir dann aber nicht mehr. Dieses Spiel ist ein Sinnbild für die Saison: Wir haben oft mit einem Tor Unterschied verloren und immer wieder aus den gleichen Gründen die Gegentreffer kassiert. Unsere Lernkurve ist nicht gut genug. Heute hatten wir wieder sechs Ausfälle. Ich glaube, es gibt keine Mannschaft, die mit so etwas konfrontiert ist. Das ist sehr enttäuschend und bitter. Wir waren heute sicher nicht die schlechtere Mannschaft. Wir sind immer noch über dem Strich und wollen dort auch am Saisonende sein.“
„Aufgabe erledigt! Jeder weiß, wie schwer es gegen Pregarten ist, vor allem auswärts. Besser kann man nicht ins Spiel starten mit dem abgefälschten Freistoß. Dann haben wir uns das Leben teilweise selber schwer gemacht. Wir haben in der Folge den Ausgleich kassiert und sind wieder in Führung gegangen. Es war bis zum Schluss spannend. Ich glaube, dass wir daran aber selber schuld sind. Wir haben richtige Sitzer ausgelassen. Am Ende war es eine Willensleistung. Pregarten hat es gut gemacht.“
SPG Pregarten – SPG Friedburg/Pöndorf: 1:2
Die Besten: Marius Lehner (ZDMF, SPG Friedburg/Pöndorf), Lukas Preiner (ZDMF, SPG Friedburg/Pöndorf)
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