Die 30. und letzte Runde der LT1 OÖ-Liga steht an. Alle Spiele steigen am Freitagabend. Ligaportal.at nimmt vorab die einzelnen Duelle etwas genauer unter die Lupe und liefert wichtige Infos.
Die SU St. Martin/M. verlor zuletzt zwei Mal in Folge. In den jüngsten fünf Spielen setzte es vier Pleiten. Lediglich drei Mannschaften kassierten bislang mehr Gegentreffer. In der Heimtabelle ist man nur Vierzehnter. Vier Siege konnte man bislang auf eigenem Rasen realisieren. Die ASKÖ Oedt 1b brachte zuletzt mehr Stabilität in die gezeigten Leistungen. Nach dem 1:1 in Friedburg siegte man mit 5:1 gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf. Nur zwei Teams trafen bislang öfter. In der Rückrundentabelle ist man guter Sechster. Es ist das letzte Spiel der ASKÖ Oedt 1b. In der kommenden Saison wird es diese Mannschaft nicht mehr geben.
Der Tabellenletzte aus Micheldorf verlor zuletzt drei Mal in Folge. Nur die SPG Pregarten traf bislang seltener. Insgesamt setzte es schon 19 Pleiten. Das ist der Höchstwert in der Liga. 15 der insgesamt 18 Punkte holte man auf eigener Anlage. Nun geht es im Kellerduell gegen die SPG Pregarten. Die Mühlviertler verloren ebenfalls die vergangenen drei Partien. Man stellt die harmloseste Offensive der Liga. In der Rückrundentabelle ist man Letzter. Zudem brachte man als einzige Mannschaft in der Fremde noch keinen Sieg zustande. In Micheldorf will man nun punkten, um ein Abrutschen ans Tabellenende zu verhindern.
Die Friedburger sind seit vier Runden ungeschlagen und holten dabei acht Zähler. Im Fernduell kämpft man nun gegen den SV sedda Bad Schallerbach um den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Nur die SU Bad Leonfelden stellt eine noch bessere Offensive. Acht von 14 Heimmatches entschied man bislang für sich. Der SV Bad Ischl gewann zwei der jüngsten drei Spiele. Auswärts tut man sich aber viel schwerer als auf eigener Anlage. Elf Niederlagen setzte es schon in der Fremde. Nur der Tabellenletzte SV Grün-Weiß Micheldorf kassierte noch mehr Auswärtspleiten. Mit 73 Gegentreffern stellt man die löchrigste Defensive der Liga.
Im Fernduell mit der SPG Friedburg/Pöndorf um das letzte Aufstiegsticket in die Regionalliga Nord hat der SV sedda Bad Schallerbach alles in der eigenen Hand. Der Tabellenvierte holte aber nur einen Zähler aus den vergangenen zwei Spielen. In beiden Partien blieb man torlos. Nach dem SK Vorwärts Steyr stellt man die zweitbeste Defensive der Liga. Nur der Meister aus Bad Leonfelden konnte bislang mehr Heimsiege feiern. Der SK Vorwärts Steyr sammelte ebenfalls nur einen Punkt aus den jüngsten zwei Matches. Im Titelrennen konnte man mit der SU Bad Leonfelden nicht mithalten. Die Regionalliga-Rückkehr ist aber fix. In der Auswärtstabelle ist man Zweiter.
Nach zwei Siegen en suite verlor der UFC Ostermiething zuletzt mit 0:2 in Bad Ischl. In der Rückrundentabelle ist man nur Elfter. Auf eigener Anlage konnte man bislang sechs Siege in 14 Spielen realisieren. Die UVB Vöcklamarkt zog in zwei der vergangenen drei Partien den Kürzeren. Zuletzt setzte es eine 1:5-Abreibung beim Meister aus Bad Leonfelden. Man gehört zu den schwächsten Rückrundenmannschaften. In der Fremde reichte es bislang zu vier vollen Erfolgen. Im Schnitt holt man einen Punkt pro Auswärtsspiel. Im Herbst hatte man gegen den UFC Ostermiething mit 2:3 den Kürzeren gezogen.
Nun ist es vollbracht: Die SU Bad Leonfelden krönte sich in einer brutal erfolgreichen Woche zum Double-Sieger und steigt in die Regionalliga auf. In der Liga gewann man die jüngsten vier Spiele. Dabei schoss man insgesamt satte 19 Tore. Man stellt die beste Offensive der Liga. Bislang holte man die meisten Heimsiege aller Mannschaften. Die SPG Weißkirchen/Allhaming ist seit zwei Runden ungeschlagen. Zuletzt musste man sich mit einem 3:3 gegen die Union Gschwandt begnügen. In jenem Heimmatch waren drei Punkte eingeplant gewesen. Man gehört zu den besten Rückrundenmannschaften. Fünf der bisherigen 14 Auswärtspartien gewann man.
Die Union Mondsee präsentiert sich in diesen Wochen richtig formstark. Zuletzt gewann man drei Mal am Stück. Seit sieben Runden ist man ungeschlagen. Die Rückrundentabelle führt man an. Nur der Meister aus Bad Leonfelden traf im Frühjahr bislang öfter. Die Hälfte aller Heimpartien gewann man. Im Gesamtklassement ist man mittlerweile Achter – die beste Platzierung im bisherigen Saisonverlauf. Die DSG Union Perg ist seit nunmehr 17 Runden ungeschlagen. Zuletzt siegte man zwei Mal am Stück. In den vergangenen drei Spielen kassierte man nur einen Gegentreffer. Fünf Mal konnte man bislang in der Fremde den Rasen als Sieger verlassen. Vier der insgesamt fünf Saisonniederlagen setzte es auswärts.
Die Union Gschwandt beeindruckte zuletzt mit einem 3:3 bei der SPG Weißkirchen/Allhaming. Davor hatte man zwei Mal in Folge verloren. Seit Ende April wartet man auf einen Sieg. Nur eine Mannschaft kassierte bislang mehr Gegentreffer. In der Heimtabelle ist man Letzter. Die SPG Edelweiss/Neue Heimat ist seit vier Runden sieglos. Zuletzt spielte man immerhin zwei Mal Remis gegen besser klassierte Teams. In der Rückrundentabelle ist man nur Zwölfter. Lediglich die SPG Pregarten schoss im Frühjahr weniger Tore als die Linzer. Auswärts reichte es bislang zu 18 Zählern in 14 Matches. Im Herbst hatte man gegen die Union Gschwandt überraschend mit 0:1 den Kürzeren gezogen.