Das Herbstfinish der LT1 OÖ-Liga steht an! Am kommenden Wochenende geht die 15. Runde über die Bühne. Drei Spiele steigen am Freitagabend, fünf folgen am Samstag. Ligaportal.at nimmt die einzelnen Duelle vorab etwas genauer unter die Lupe.
Die SPG Edelweiss/Neue Heimat hat sich nach der überraschenden Heimniederlage gegen den ASK St. Valentin schnell wieder stabilisiert. Zuletzt folgten zwei Siege am Stück. Somit ist man dran an der Tabellenspitze und hat alle Chancen auf den Herbstmeistertitel. Man stellt die beste Offensive der Liga. Kein anderes Team holte mehr Saisonsiege. Sechs von sieben Heimspielen gewann man. Der SV Bad Ischl ist seit drei Runden ungeschlagen und sammelte in diesem Zeitraum starke sieben Zähler. In der Tabelle ist man jetzt Elfter. Mit dem Abstiegskampf hat man aktuell nichts zu tun. In der Fremde holte man bislang erst einen Sieg.
Die Weißkirchner kassierten zuletzt zwei empfindliche Pleiten am Stück. Von den jüngsten vier Spielen verlor man drei. Auf heimischem Kunstrasen tat man sich in den vergangenen Wochen viel leichter als in der Fremde. Insgesamt ist die Heimbilanz komplett ausgeglichen: 2 Siege, 2 Remis, 2 Niederlagen, Torverhältnis von 9:9. Nach drei ungeschlagenen Partien am Stück setzte es für die Pregartner zuletzt wieder einmal eine Niederlage (0:3 gegen die SPG Edelweiss/Neue Heimat). Die gezeigte Leistung war aber ansprechend. Gemeinsam mit den Mannschaften aus St. Martin/M. und Vöcklamarkt stellt man die löchrigste Defensive. In der Fremde wartet man noch auf den ersten vollen Erfolg.
Die UVB Vöcklamarkt ist seit der Vorwoche Inhaber der roten Laterne. Zuletzt setzte es drei Pleiten am Stück. In den vergangenen sechs Spielen reichte es nur zu einem Punkt. Keine andere Mannschaft kassierte mehr Gegentreffer. Sechs der insgesamt sieben Zähler holte man auf eigener Anlage. Nun geht es gegen den neuen Tabellenführer SV Friedburg 1960, der nach einer kleinen Leistungsdelle wieder voll in der Erfolgsspur ist. Die jüngsten drei Partien entschied man für sich. Bislang setzte es erst eine Niederlage – Ligabestwert. Mit einem weiteren Dreier will man nun den Herbstmeistertitel fixieren.
Heimsieg und Auswärtsniederlage wechselten sich bei der Union Gschwandt zuletzt ab. Nach der so komplizierten Vorsaison wird man die Hinserie nun im gesicherten Tabellenmittelfeld abschließen. Das ist erfreulich. Die Gesamtbilanz ist ausgeglichen: 6 volle Erfolge, 2 Unentschieden, 6 Pleiten. Die DSG Union Perg fühlt sich auf eigener Anlage viel wohler als in der Fremde. Alle vier Saisonniederlagen kassierte man auswärts. Keine andere Mannschaft musste bislang weniger Gegentreffer schlucken. Elf der insgesamt zwölf Gegentore kassierte man aber in der Fremde. Gegen die Union Gschwandt will man sich nun mit dem zweiten Auswärtssieg in die Winterpause verabschieden.
Der einstige Tabellenführer und Titelanwärter aus Mondsee befindet sich in einer schwierigen Phase. Seit vier Runden ist man sieglos. Zuletzt setzte es zwei Pleiten am Stück. Der Kontakt zur Tabellenspitze besteht nicht mehr. Man stellt aber gemeinsam mit der DSG Union Perg die beste Defensive der Liga. Der UFC Ostermiething ist ebenfalls seit vier Partien ohne Sieg. Zuletzt gab man gegen den SV Grün-Weiß Micheldorf eine 3:0-Führung aus der Hand und musste sich mit einem Remis begnügen. In der Fremde reichte es bislang zu zwei vollen Erfolgen. Legt man nun einen Dreier nach, könnte man in der Tabelle noch Plätze gutmachen.
Der SV Garsten ist im Abstiegskampf angekommen. In den vergangenen sechs Runden reichte es nur zu einem Punkt. Die Defensive gehört zu den löchrigsten der Liga. In der Heimtabelle ist man Letzter. Keine andere Mannschaft kassierte auf eigener Anlage mehr Gegentreffer. Der Aufsteiger aus Andorf ist seit dem vergangenen Wochenende die Tabellenführung wieder los. Gegen den SV Gmundner Milch setzte es die zweite Saisonniederlage (0:2). Unabhängig davon darf von einer brutal starken Hinserie gesprochen werden. Als Liganeuling hat man weiterhin die Chance auf den Herbstmeistertitel. Man stellt die zweitbeste Offensive der Liga.
Der SV Grün-Weiß Micheldorf ist seit zwei Runden ungeschlagen. In diesem Zeitraum holte man vier Punkte. Zuletzt zeigte man eine tolle Moral, als man in Ostermiething einen 0:3-Rückstand noch aufholte und einen Zähler aus Braunau entführte. Vier von sieben Heimmatches entschied man für sich. Der ASK St. Valentin bleibt das formstärkste Team der Liga. Zuletzt siegte man sechs Mal en suite. Unter dem neuen Trainer Adnan Kaltak häufte man sieben volle Erfolge in neun Spielen an. Die Auswärtsbilanz ist ausgeglichen: 2 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen. Mit einem Dreier im Herbstfinish könnte man noch einmal die Top-4 des Rankings attackieren.
Der SV Gmundner Milch hat sich nach einer schwierigen ersten Saisonphase freigeschwommen. Im Ligamittelfeld platziert, hat man mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun. Zuletzt gelang auch der erste Auswärtssieg (2:0 gegen den damaligen Spitzenreiter aus Andorf). In der Heimtabelle ist man guter Sechster. Die SU St. Martin/M. ist seit dem vergangenen Wochenende die rote Laterne los – durch einen brutal wichtigen 4:3-Erfolg gegen die UVB Vöcklamarkt. Erstmals seit Runde 6 scheint man nicht mehr am allerletzten Platz auf. Man stellt aber weiterhin die harmloseste Offensive der Liga. Als einzige Mannschaft konnte man auswärts noch nicht punkten.