In der spannenden Begegnung der Regionalliga Mitte trennten sich der SV Lafnitz und der SC Weiz mit einem packenden 2:2-Unentschieden. Trotz der intensiven Bemühungen beider Teams blieb es am Ende bei einer Punkteteilung, die dem spannenden Spielverlauf gerecht wurde. Das Match bot den Zuschauern eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit späten Toren und einem nervenaufreibenden Finish. Weiz wartet damit weiterhin auf einen Sieg im Frühjahr. Nach fünf Spielen stehen sie bei drei Niederlagen und zwei Unentschieden.

Lafnitz-Trainer Wimmer
Der SC Weiz erwischte den besseren Start in das Spiel und ging bereits in der 18. Minute in Führung. Ein unglückliches Eigentor nach einen Standardsituation von Jakob Geister brachte die Gäste mit 1:0 in Front. Trotz des frühen Rückschlags ließen sich die Lafnitzer nicht entmutigen und suchten nach einer schnellen Antwort. Diese kam in der 32. Minute, als Nico Forobosko für den SV Lafnitz den Ausgleich erzielte. Er ließ dem Torhüter der Weizer keine Chance und brachte sein Team zurück ins Spiel.
Mit dem 1:1 ging es dann auch in die Halbzeitpause, wobei beide Teams auf ihre jeweilige Leistung aufbauen wollten. Der SV Lafnitz, beflügelt durch den Ausgleich, zeigte sich besonders motiviert, während der SC Weiz darauf bedacht war, die Kontrolle über das Spiel zurückzugewinnen.
Nach der Pause drängten beide Mannschaften auf den Führungstreffer, doch es dauerte bis zur 84. Minute, bis der nächste Treffer fiel. Philipp Schellnegger brachte den SC Weiz erneut in Führung und sorgte für Jubel bei den Gästen. Die Weizer schienen auf einem guten Weg, drei Punkte aus Lafnitz mitzunehmen.
Doch der SV Lafnitz zeigte Kampfgeist und wurde dafür belohnt. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit, in der 86. Minute, erhielt das Heimteam einen Elfmeter zugesprochen. Valentin Akrap übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß souverän zum 2:2. Der späte Ausgleich setzte den Schlusspunkt in einer spannenden Partie, die keine Wünsche offen ließ.
Philipp Büchsenmeister (Sportlicher Leiter Weiz):
"Die erste Halbzeit war ausgeglichen und die Windlotterie brachte auf beiden Seiten per Standard einen Ball im Tor unter. In der zweiten Halbzeit haben wir uns ein Chancenplus erarbeitet und sind dann auch verdient in Führung gegangen. Kurz nach dem Führungstreffer bringt uns jedoch eine Unachtsamkeit um drei verdiente Punkte."
Marco Wimmer (Trainer Lafnitz):
„Ergebnistechnisch können wir natürlich nicht zufrieden sein, auch wenn wir noch spät den Ausgleich erzielen konnten. Dennoch sind es für mich eher zwei verlorene Punkte, denn fußballerisch haben wir schon wieder einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Wir hatten einige sehr gute Aktionen am Ball und haben das Spiel phasenweise auch dominiert.
Problematisch war, dass wir im Verlauf der zweiten Halbzeit etwas die Kontrolle verloren haben. Das Spiel wurde dann mehr zu einem Umschaltspiel, was natürlich dem Gegner in die Karten spielt. Gleichzeitig waren wir in der Defensive nicht stabil genug, um alles abzufangen. Das ist ein sehr großer Hebel, an dem wir arbeiten müssen. Insgesamt war es also ein Spiel mit Licht und Schatten. Aber es hilft nichts – wir werden weitermachen, unsere Entwicklung vorantreiben und uns auf die nächste Bewährungsprobe vorbereiten, die nächste Woche gegen Deutschlandsberg auf uns wartet.“
Weiz: Luis Reicher - Julian Tomka, Oliver Weitzendorfer, Martin Tolic - Nico Pichler, Thomas Fink, Peter Kozissnik, Tine Pori, Jonas Sander, Philipp Schellnegger (K) - Marvin Hernaus Ersatzspieler: Jonas Lehofer, Tim Ulreich, Wenzel Lindmoser, Branimir Planinić, Timo Wagner, Bill Hofer Trainer: Marko Krajcer
Lafnitz: Gabriel Georg Suprun (K) - Jakob Geister, Martin Lang, Angelo Nenadic, Giannis Karakoutis, Ziga Dajcman - Dominik Velecky, Nico Forobosko, Lorenz Maurer - Michael John Lema, Daniel Markl Ersatzspieler: Philipp Alexander Angeler, Martin Coello Carrera, Valentin Akrap, Justin Hofmann, Luca Rene Vorraber Trainer: Marco Wimmer