In der 24. Runde der Regionalliga Mitte untermauerte der SV Licht-Loidl Lafnitz seine aktuelle Formstärke und entführte mit einem verdienten 3:0-Auswärtssieg drei Zähler gegen die LASK Amateure OÖ. Vor den Augen des Schiedsrichtergespanns rund um Edis Skalic entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie, in der die jungen Linzer defensiv stabil standen und den Gästen das Leben schmacksam machten.
Doch die Abgeklärtheit und Effizienz der Lafnitzer gaben am Ende den Ausschlag. Während die Juniors kurz vor und kurz nach der Pause die entscheidenden Nackenschläge kassierten, spielten die Gäste ihre Routine gekonnt aus und ließen in der Defensive über die gesamte Spielzeit kaum etwas anbrennen. Ein Erfolg, der Lafnitz in der Tabelle klettern lässt und den LASK-Youngsters ihre Grenzen aufzeigt.

Die erste Halbzeit war geprägt von intensiven Zweikämpfen im Mittelfeld. Die LASK Amateure OÖ hielten taktisch gut dagegen und ließen dem Favoriten wenig Raum zur Entfaltung. Lange sah es nach einem torlosen Unentschieden zur Pause aus, doch in der 44. Minute schlug die Stunde von Valentin Akrap: Mit dem ersten richtigen Fehler in der Linzer Hintermannschaft war er zur Stelle und besorgte die psychologisch enorm wichtige 1:0-Führung für den SV Lafnitz. Dieser Treffer wirkte wie ein Wirkungstreffer für die Mannschaft von Andreas Wieland, die bis dahin ein ebenbürtiger Gegner war.
Nach dem Seitenwechsel versuchten die Juniors durch Wechsel – unter anderem kamen Serigne Fall und Sammy Samuel Mohammad – frischen Wind zu bringen, doch die kalte Dusche folgte prompt. In der 53. Minute erhöhte Michael John Lema nach einer feinen Kombination auf 2:0.
Lafnitz kontrollierte fortan das Geschehen und ließ die Hausherren laufen. Den Schlusspunkt einer einseitigen zweiten Hälfte setzte schließlich Jakob Geister: Nachdem er in der ersten Halbzeit noch Gelb gesehen hatte, krönte er seine Leistung in der 87. Minute mit dem Treffer zum 3:0-Endstand. Die Oststeirer zeigten sich als die reifere Elf und ließen die Punkte zu keinem Zeitpunkt mehr in Gefahr geraten.
Mit diesem Sieg klettert der SV Licht-Loidl Lafnitz auf den siebten Tabellenplatz (35 Punkte) und festigt seine Position in der oberen Tabellenhälfte. Die LASK Amateure OÖ bleiben mit 44 Punkten auf dem vierten Rang, verlieren aber den direkten Anschluss an das Spitzentrio.
Für Lafnitz geht es am Freitag zu Hause gegen die Union PROCON Dietach weiter. Die LASK Amateure gastieren indes bereits am Donnerstag zum Verfolgerduell beim Tabellendritten in Kalsdorf.
Marco Wimmer, Trainer SV Licht-Loidl Lafnitz:
„Ich habe es schon in den letzten Wochen gesagt: Unsere Entwicklung geht voran und wir haben heute wieder den nächsten Schritt gemacht. Gegen einen sehr starken Gegner ist es uns gelungen, über weite Strecken zu dominieren. Wir hatten schon in der ersten Halbzeit einige Möglichkeiten und sind mit einer verdienten Führung in die Kabine gegangen. In der Halbzeit haben wir Kleinigkeiten umgestellt und sehr schnell die richtigen Antworten auf dem Platz gefunden.
Die Jungs haben sich dann mit zwei weiteren Toren belohnt und das über weite Strecken hervorragend gemacht. Da muss ich der Mannschaft ein großes Kompliment aussprechen. Wir sind natürlich noch nicht am Ende unseres Weges, aber es ist schön zu sehen, dass sich die Jungs immer mehr für den Aufwand belohnen, den sie betreiben. Wir strahlen mittlerweile eine gewisse Dominanz aus.
Heute ist es uns zum Glück gelungen, diese Phasen konsequent auszunutzen. Wir bleiben konzentriert, denn wir sind noch lange nicht fertig und wollen die letzten sechs Wochen genau in dieser Art und Weise bestreiten.“
LASK Amateure OÖ: Fabian Schillinger – Kaden Bauer De Jarnette, Vincent Jonah Augustus (61. Peyton Allan Presson), Armin Midzic, Jakob Wansch (53. Alan Wimmer), Yanis Traun (HZ. Sammy Samuel Mohammad) – Gabriel Zirngast (K), Ryan Rodriguez German, Mate Ivkovic (72. Luca Ortner) – Paul Krapf, Jakob Wanker (HZ. Serigne Fall).
SV Licht-Loidl Lafnitz: Gabriel Georg Suprun – Jakob Geister, Giannis Karakoutis (72. Justin Hofmann), Ziga Dajcman – Martin Coello Carrera (61. Martin Lang), Bajram Syla (K) (85. Gabriel Hornyák), Nico Forobosko, Huba Homann, Lorenz Maurer (HZ. Dominik Velecky) – Michael John Lema (85. Mario Gintsberger), Valentin Akrap.
Schiedsrichter: Edis Skalic Assistenten: Stefan Tikal, Stephan Orel
geschrieben von René Dretnik
Fotos: RIPU-Sportfotos