Regionalliga Ost

Frühes Aus für Akagündüz beim SC Neusiedl

Der SC Neusiedl/ See 1919 hat sich überraschend von Trainer Muhammet Akagündüz getrennt. Nach nur zwei Pflichtspielen im Frühjahr zog der Regionalligist die Reißleine und beendete die Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Bundesligaprofi. Ausschlaggebend waren neben den sportlichen Ergebnissen auch interne Differenzen innerhalb der Mannschaft. Die Entscheidung fiel unmittelbar nach der jüngsten 1:3-Niederlage gegen Donaufeld in Wien.

Überraschende Trennung nach nur zwei Spielen

Nach dem Frühjahrsauftakt mit zwei Niederlagen – zunächst im Derby gegen Parndorf, anschließend auswärts beim Meister Donaufeld – entschied sich die Vereinsführung zu einem schnellen Schnitt. Sportlich blieb der erhoffte Impuls aus, gleichzeitig sollen laut Vereinsumfeld auch zwischenmenschliche Spannungen innerhalb des Teams eine Rolle gespielt haben.

Die Situation eskalierte nach der Partie gegen Donaufeld zusätzlich, als Akagündüz nach dem Schlusspfiff die Rote Karte sah und verärgert das Spielfeld verließ. Noch am selben Abend fasste der Vorstand den Entschluss, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden.

Damit endet das Engagement des ehemaligen österreichischen Teamspielers beim burgenländischen Regionalligisten bereits nach kurzer Zeit. Der SC Neusiedl steht nun vor der Aufgabe, möglichst rasch eine neue sportliche Lösung zu finden, um in der laufenden Saison wieder Stabilität in die Mannschaft zu bringen.