Regionalliga Ost

Kremser SC stellt die Weichen neu: Fallmann-Abgang fix, Zulechner übernimmt im Sommer

Beim Kremser SC kommt es zur kommenden Saison zu einer Veränderung auf der Trainerbank. Nach rund zwei Jahren endet die Zusammenarbeit mit Jochen Fallmann im Sommer einvernehmlich – gleichzeitig steht mit Philipp Zulechner der Nachfolger bereits fest.

Trennung nach erfolgreicher Phase

Die Entscheidung fiel nach internen Gesprächen in der vergangenen Woche und wurde wenige Tage nach dem torlosen Remis in Parndorf offiziell. Beide Seiten sehen den Zeitpunkt gekommen, im Sommer getrennte Wege zu gehen und neue Impulse zu setzen. Fallmann hinterlässt in Krems sportlich wie menschlich einen starken Eindruck – im Klub gilt er als akribischer Arbeiter mit hoher fachlicher Qualität, der die Mannschaft nachhaltig weiterentwickelt hat.

Sein Engagement war von mehreren positiven Entwicklungen geprägt: Beinahe hätte er den KSC in seinem ersten Pflichtspiel zu einer Sensation im ÖFB-Cup gegen den amtierenden Meister geführt, in der vergangenen Saison sicherte sich das Team den Herbstmeistertitel. Auch aktuell präsentiert sich die Mannschaft stabil – seit mehreren Runden ungeschlagen und weiterhin im Rennen um die Spitzenplätze der Regionalliga Ost.

Zulechner als neuer Mann an der Seitenlinie

Mit Philipp Zulechner setzt der Verein künftig auf eine junge, ambitionierte Trainerlösung. Der 36-Jährige bringt nicht nur Erfahrung aus seiner aktiven Karriere auf höchstem Niveau mit, sondern hat zuletzt auch im Trainerbereich auf sich aufmerksam gemacht. Beim niederösterreichischen Klub aus Ybbs formte er eine junge Mannschaft zu einem konkurrenzfähigen Team in der Landesliga und überzeugte mit klarer Spielidee und Entwicklungspotenzial.

Als Spieler blickt Zulechner auf eine vielseitige Laufbahn zurück: Über Stationen bei den Red Bull Juniors führte ihn sein Weg unter anderem zu Grödig, zum SV Horn sowie ins Ausland zum SC Freiburg, zu den Young Boys Bern und nach Dänemark. In Österreich lief er zudem für Sturm Graz und Austria Wien auf und durfte auch das Trikot der Nationalmannschaft tragen.

Im Umfeld des Vereins wird die Verpflichtung als bewusster Schritt in Richtung Zukunft gesehen: Zulechner gilt als moderner, kommunikativer Trainer, der mit Energie und klarer Linie neue Impulse setzen soll. Die Verantwortlichen sehen in ihm eine Persönlichkeit, die sowohl sportlich als auch menschlich zum eingeschlagenen Weg passt.

Fokus auf Saisonfinish

Bis zum Sommer liegt der Fokus jedoch weiterhin auf dem laufenden Bewerb. Fallmann soll die Mannschaft in den verbleibenden Runden der Regionalliga Ost bestmöglich begleiten und den positiven Trend fortsetzen, ehe im Anschluss ein neues Kapitel in Krems beginnt.