In einem mitreißenden Spiel der Regionalliga Ost konnte sich SR Donaufeld mit einem 4:2-Auswärtssieg gegen den SV Klöcher Bau Oberwart durchsetzen. Die Gäste starteten stark und gingen bereits früh in Führung, während die Hausherren im Verlauf der Partie zurückkämpften. Letztlich entschied SR Donaufeld das Spiel mit zwei späten Toren für sich. Die Zuschauer in Oberwart erlebten ein packendes Fußballspiel, das bis zur letzten Minute spannend blieb. Damit starten die Oberwarter mit einer Niederlage in das Frühjahr und erleben einen Rückschlag im Kampf um Platz 2. Donaufeld hingegen gelingt Auftakt nach Maß.

Die Gäste aus Donaufeld legten einen fulminanten Start hin und gingen bereits in der 14. Minute durch ein unglückliches Eigentor von Johannes Polster mit 1:0 in Führung. Nur zwei Minuten später nutzte Louis Birkhahn eine weitere Gelegenheit und erhöhte den Spielstand auf 2:0 für die Donaufelder. Diese frühe Führung setzte die Hausherren unter Druck und zwang sie, offensiver zu agieren, um das Blatt noch zu wenden.
SV Oberwart bemühte sich, wieder ins Spiel zu finden, doch die Gäste verteidigten ihre Führung geschickt und ließen in der ersten Halbzeit keine nennenswerten Chancen mehr zu. Mit einem Halbzeitstand von 0:2 ging es in die Kabinen, und SV Oberwart stand vor der Herausforderung, das Spiel in der zweiten Hälfte zu drehen.
Die zweite Halbzeit begann vielversprechend für die Gastgeber. Johannes Polster, der Pechvogel der ersten Halbzeit, machte seinen Fehler wieder gut und erzielte in der 51. Minute nach einem Eckball den Anschlusstreffer zum 1:2. Dieser Treffer beflügelte das Team von SV Oberwart, und nur sieben Minuten später glich Michael Hutter zum 2:2 aus. Die Gastgeber waren nun wieder im Spiel und drängten auf die Führung.
Doch SR Donaufeld zeigte sich unbeeindruckt und bewahrte die Ruhe. In der Schlussphase der Partie nutzten sie ihre Chancen eiskalt aus. In der 90. Minute brachte Ilija Petkovic die Gäste nach einem schönen Angriff erneut in Führung und sorgte für das 3:2. Der Treffer von Petkovic war ein harter Schlag für die Gastgeber, die gerade erst den Ausgleich erzielt hatten. Nur wenige Augenblicke später, in derselben Spielminute, machte Marcel Holzer in Folge eines Konters mit seinem Tor zum 4:2 den Sieg für Donaufeld perfekt.
Josef Michorl (Trainer Donaufeld): „Kompliment an meine Mannschaft – das war heute ein sehr reifer Auswärtsauftritt. Wir sind genau so ins Spiel gestartet, wie wir es uns vorgenommen haben: mutig, aggressiv und mit Zug zum Tor. Das frühe 2:0 hat uns natürlich in die Karten gespielt, aber es war das Resultat einer sehr guten Anfangsphase mit viel Intensität und klaren Aktionen nach vorne. Uns war bewusst, dass Oberwart nach der Pause noch einmal alles investieren wird. Mit dem 1:2 nach dem Standard und dem schnellen Ausgleich ist das Spiel komplett offen gewesen. In dieser Phase kann eine Partie auswärts schnell kippen, vor allem wenn die Stimmung im Stadion mitzieht. Genau da hat meine Mannschaft Charakter gezeigt. Wir sind ruhig geblieben, haben weiter strukturiert verteidigt und nicht die Ordnung verloren. Dass wir in der Schlussphase noch zwei Tore machen, spricht für unsere Qualität und unseren Glauben bis zur letzten Minute. Wir haben unsere Chancen eiskalt genutzt und uns für den Aufwand belohnt. Insgesamt ist das ein sehr gelungener Auftakt ins Frühjahr, der uns Selbstvertrauen gibt – aber wir wissen auch, dass wir weiter hart arbeiten müssen, um konstant auf diesem Niveau zu bleiben.“
SV Klöcher Bau Oberwart: Martin Kraus - Adam Peter Woth (K), Johannes Polster, Stefan Trimmel - Nicolas Christopher Wisak, Sandro Schendl, Tim Ratkowski, Philipp Siegl - Valdir Henrique Barbosa da Silva, Lukas Ried, Michael Hutter Ersatzspieler: Marton Horvath, Christoph Halper, Pavel Usakov, Martin Kulcsár, Fabio Nico Kedl, Martin Gschiel Trainer: Gernot Plassnegger
SR Donaufeld: Tobias Bencsics, Oleksii Kovtun, Tunahan Mercan, Marvin Schuster, Leon Lux, Marcel Holzer, Floris Van Zaanen, Florian Gerstl, Ilija Petkovic, Philip Schneider (K), Louis Birkhahn Ersatzspieler: Lukas Gatti, Mario Mandl, Manuel Wolf, Luca Dellantonio, Lorenz Rusch, Mark Habetler Trainer: Josef Michorl