Spielberichte

Zurück auf Siegerstraße: SV Leobendorf deklassiert Schlusslicht TWL Elektra

SV Leobendorf
TWL Elektra

In der Regionalliga Ost kam es zu einem beeindruckenden Aufeinandertreffen zwischen dem SV Leobendorf und TWL Elektra. Das Spiel endete mit einem deutlichen 5:0-Sieg für die Gastgeber. Von Beginn an dominierte Leobendorf das Geschehen und ließ ihren Gästen kaum eine Chance. Nach zuletzt vier Niederlagen ohne eigenem erzielten Tor, gelang den Niederösterreichern der zweite 5:0-Erfolg im Frühjahr.

Leobendorf findet den Rhythmus und belohnt sich klar

Die erste Halbzeit gehörte über weite Strecken dem SV Leobendorf – auch wenn man den Gastgebern zu Beginn eine gewisse Unsicherheit anmerkte. Die ersten zehn bis fünfzehn Minuten waren noch ordentlich, ehe ein kleiner Durchhänger folgte und das Selbstvertrauen etwas fehlte. Wirklich gefährlich wurde es für die Leobendorfer Defensive allerdings nicht. Mit dem Führungstreffer kam dann die nötige Sicherheit ins Spiel: In der 36. Minute brachte Luka Mirkovic seine Farben mit einem platzierten Abschluss mit 1:0 in Front. Kurz vor der Pause legte Tobias Fischer nach (44.) und stellte mit dem 2:0 die Weichen endgültig auf Sieg – zu einem perfekten Zeitpunkt, um wieder in den eigenen Flow zu finden.

Effizienz nach der Pause – und ein klarer Endstand

Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Leobendorf deutlich stabiler und kontrollierter. Mit der Führung im Rücken spielte die Mannschaft befreiter auf und nutzte ihre Chancen konsequent. In der 58. Minute erhöhte sich der Druck weiter, als Stjepan Kovacevic ein unglückliches Eigentor unterlief – 3:0. Auch in der Folge blieb Leobendorf tonangebend, während Elektra kaum Zugriff fand.

Der Arbeitstag des unglücklichen Verteidigers war in der 81. Minute erneut von Pech geprägt: Bei einem Klärungsversuch lenkte Kovacevic eine Hereingabe abermals ins eigene Tor – 4:0. Den Schlusspunkt setzte schließlich Eron Terziu (85.), der aus kurzer Distanz zum 5:0-Endstand traf und damit eine insgesamt souveräne Leistung abrundete.

Mit zunehmender Spieldauer gewann Leobendorf immer mehr an Selbstvertrauen und Kontrolle. Am Ende stand ein Sieg, der nicht nur verdient war, sondern auch in dieser Höhe absolut in Ordnung ging.

Stimme zum Spiel:

Patrik Batoha (Sektionsleiter SV Leobendorf):

„Man hat schon eine gewisse Unsicherheit bei uns gespürt. Die ersten zehn bis fünfzehn Minuten waren noch ordentlich, danach hatten wir eine Phase, in der uns etwas das Selbstvertrauen gefehlt hat – allerdings ohne, dass wir wirklich in große Gefahr geraten sind. Entscheidend war, dass wir die Tore genau zu den richtigen Zeitpunkten gemacht haben und dadurch wieder in unseren Flow gekommen sind. In Summe war der Sieg, auch in dieser Höhe, absolut verdient.“

Regionalliga Ost: Leobendorf : TWL Elektra - 5:0 (2:0)

  • 85
    Eron Terziu 5:0
  • 81
    Eigentor durch Stjepan Kovacevic 4:0
  • 58
    Eigentor durch Stjepan Kovacevic 3:0
  • 44
    Tobias Fischer 2:0
  • 36
    Luka Mirkovic 1:0