Leobendorf findet den Rhythmus und belohnt sich klar
Die erste Halbzeit gehörte über weite Strecken dem SV Leobendorf – auch wenn man den Gastgebern zu Beginn eine gewisse Unsicherheit anmerkte. Die ersten zehn bis fünfzehn Minuten waren noch ordentlich, ehe ein kleiner Durchhänger folgte und das Selbstvertrauen etwas fehlte. Wirklich gefährlich wurde es für die Leobendorfer Defensive allerdings nicht. Mit dem Führungstreffer kam dann die nötige Sicherheit ins Spiel: In der 36. Minute brachte Luka Mirkovic seine Farben mit einem platzierten Abschluss mit 1:0 in Front. Kurz vor der Pause legte Tobias Fischer nach (44.) und stellte mit dem 2:0 die Weichen endgültig auf Sieg – zu einem perfekten Zeitpunkt, um wieder in den eigenen Flow zu finden.
Effizienz nach der Pause – und ein klarer Endstand
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Leobendorf deutlich stabiler und kontrollierter. Mit der Führung im Rücken spielte die Mannschaft befreiter auf und nutzte ihre Chancen konsequent. In der 58. Minute erhöhte sich der Druck weiter, als Stjepan Kovacevic ein unglückliches Eigentor unterlief – 3:0. Auch in der Folge blieb Leobendorf tonangebend, während Elektra kaum Zugriff fand.
Der Arbeitstag des unglücklichen Verteidigers war in der 81. Minute erneut von Pech geprägt: Bei einem Klärungsversuch lenkte Kovacevic eine Hereingabe abermals ins eigene Tor – 4:0. Den Schlusspunkt setzte schließlich Eron Terziu (85.), der aus kurzer Distanz zum 5:0-Endstand traf und damit eine insgesamt souveräne Leistung abrundete.
Mit zunehmender Spieldauer gewann Leobendorf immer mehr an Selbstvertrauen und Kontrolle. Am Ende stand ein Sieg, der nicht nur verdient war, sondern auch in dieser Höhe absolut in Ordnung ging.
