In der 24. Runde der Regionalliga Ost empfing der Wiener Sport-Club die ambitionierte Mannschaft der SG Kremser SC/Rehberg. Vor heimischem Publikum musste sich der Wiener Sport-Club letztlich mit 1:3 geschlagen geben. Bereits in der ersten Halbzeit legte die SG Kremser SC/Rehberg den Grundstein für ihren Erfolg und ließ den Hausherren kaum Chancen zur Entfaltung. Ein starker Auftritt des Kremser Teams sicherte ihnen drei wertvolle Punkte im Kampf um die Spitzenplätze der Liga.
Bereits in der 11. Spielminute gelang der SG Kremser SC/Rehberg der erste entscheidende Schlag. Simon Temper nutzte eine Gelegenheit eiskalt und brachte die Gäste früh mit 0:1 in Führung. Der Wiener Sport-Club fand nur schwer ins Spiel und hatte Mühe, das Spielgeschehen zu kontrollieren. Trotz der Bemühungen der Heimmannschaft, ins Spiel zurückzufinden, blieb der Kremser SC in der Defensive stabil und ließ nur wenige Chancen zu.
Nach der Halbzeitpause setzten die Kremser ihren Vorwärtsdrang fort. In der 55. Minute erhöhte Haris Tabakovic auf 0:2. Ein präziser Abschluss von Tabakovic aus kurzer Distanz ließ dem Torhüter des Wiener Sport-Clubs, Florian Steiger, keine Chance. Die Kremser blieben weiterhin dominant und kontrollierten das Geschehen auf dem Platz.
Mit einem beruhigenden Zwei-Tore-Vorsprung im Rücken ließ die SG Kremser SC/Rehberg nicht nach. In der 74. Spielminute war es Paul Kiedl, der mit einem weiteren Treffer den Spielstand auf 0:3 erhöhte. Ein sauberer Schuss ins rechte Eck besiegelte endgültig die Ambitionen der Gastgeber auf einen Punktgewinn. Die Offensive des Wiener Sport-Clubs mühte sich, doch die Abwehrreihe der Kremser stand sicher und ließ keine weiteren gefährlichen Aktionen zu.
In den Schlussminuten gelang es dem Wiener Sport-Club, den Ehrentreffer zu erzielen. Marcel Griebus traf in der 88. Minute zum 1:3, was jedoch nur noch Ergebniskosmetik darstellte. Trotz des späten Treffers war die Partie bereits entschieden und die SG Kremser SC/Rehberg brachte den Sieg souverän über die Zeit.
Der Schlusspfiff in der 96. Minute besiegelte die Niederlage des Wiener Sport-Clubs. Die SG Kremser SC/Rehberg zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und bewies ihre Stärke in der Regionalliga Ost. Mit diesem Auswärtssieg setzten die Kremser ein weiteres Ausrufezeichen im Rennen um die oberen Tabellenplätze. Der Wiener Sport-Club hingegen muss sich nach dieser Niederlage neu formieren, um in den kommenden Partien wieder auf die Erfolgsspur zu gelangen.
David Krapf-Günther (Sektionsleiter WSC): „Heute hat sich die Fussballweisheit bewahrheitet, wenn du die Tore vorne nicht machst, kassierst du sie irgendwann hinten. Wir hatten die Chancen, wir hatten die Spielkontrolle und bekommen aus gefühlt zwei Gegenstößen in 55 Minuten gleich zwei Gegentore.
Wenn wir irgendwann im Spiel nur eine unserer 100%igen Chancen machen, sind wir sofort wieder da, so müssen wir uns geschlagen geben und Krems für das effiziente Spiel gratulieren. Sehr schade, aber hier müssen wir als Mannschaft einfach auch konsequenter agieren."Jochen Fallmann (Trainer Krems): „Wir haben heute von Beginn an sehr fokussiert gespielt und sind mit dem frühen Tor genau in die Partie gekommen, wie wir uns das vorgestellt haben. Die Mannschaft hat das über 90 Minuten sehr diszipliniert umgesetzt, sowohl gegen den Ball als auch im Umschaltspiel. Auch wenn wir in einigen Situationen Glück hatten. Wir waren effizient in unseren Aktionen und haben die sich bietenden Chancen gut genutzt. Insgesamt war das eine sehr reife und geschlossene Mannschaftsleistung.“
Wiener Sport-Club: Florian Steiger - Leonardo Ivkic, Marko Grubesic, Luka Gusic (K), Stefan Radulovic, Lucas Pfaffl - Nicholas Wunsch, Dominik Akrap, Mirza Berkovic - Samuel Oppong, Darijo Pecirep Ersatzspieler: David Nöckler, Sami Vehabović, Emirhan Tütünci, Marcel Griebus, Karim Ibrahim, Leon Aichinger Trainer: Stefan Rapp
SG Kremser SC/Rehberg KM I: Christoph Riegler, Fabian Eggenfellner, Thomas Alexiev, Philipp Koglbauer (K), Michael Ambichl, Simon Temper, Marcel Pemmer, Clemens Seidl, Andree Neumayer, Haris Tabakovic, Filip Drljepan Ersatzspieler: Lukas Weber, Paul Kiedl, Oliver Luka Bonchis, Jan-Sebastian Koppensteiner, Niklas Pihringer, Dominik Starkl Trainer: Jochen Fallmann