Spielberichte

Torloses Remis zwischen Sportunion Mauer und SV Horn

Sportunion Mauer
SV Horn

In der spannenden Begegnung der Regionalliga Ost trennten sich die Sportunion Mauer und der SV Horn mit einem torlosen Unentschieden. Die Partie, die im Rahmen der 25. Runde ausgetragen wurde, zeichnete sich durch eine solide Defensivarbeit beider Mannschaften aus. Trotz intensiver Bemühungen auf beiden Seiten blieb der erhoffte Treffer aus, sodass sich beide Teams mit einem Punkt zufrieden geben mussten. Für Horn ein erneuter Rückschlag im Kampf um einen Top 2-Platz. 

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Für Mauer-Trainer Florian Sattler wäre ein Sieg gegen Horn durchaus im Bereich des Möglichen gewesen (Archivbild)

Alu verhindert Tore

Von Beginn an war zu erkennen, dass beide Teams den Fokus klar auf Stabilität legten. Die Sportunion Mauer stand kompakt, ließ kaum Räume zu und machte es den Offensivspielern des SV Horn schwer, ins letzte Drittel vorzudringen. Auf der anderen Seite präsentierten sich auch die Niederösterreicher gut organisiert und verhinderten, dass die Hausherren zu klaren Abschlüssen kamen.

Im Mittelfeld entwickelte sich ein intensives, aber meist chancenarmes Spiel. Viele Zweikämpfe, wenig Platz und kaum Tempo sorgten dafür, dass sich die Partie über weite Strecken zwischen den Strafräumen abspielte. Erst nach rund einer Stunde wurde es erstmals richtig gefährlich: Die Mauerer scheiterten mit einem Alutreffer nur knapp an der Führung.

Auch Horn kam in der Schlussphase noch zu seiner besten Möglichkeit, als etwa 15 Minuten vor dem Ende ebenfalls das Aluminium im Weg stand. In den letzten Minuten erhöhten die Gäste zwar noch einmal den Druck, doch die Hausherren verteidigten die Angriffe konsequent und brachten das Remis über die Zeit.

So blieb es am Ende bei einem torlosen Unentschieden in einer Partie, die vor allem von Disziplin und Defensivarbeit geprägt war.

Stimme zum Spiel:

Florian Sattler (Trainer Sportunion Mauer):

"Wir hätten vor der Partie einen Punkt gegen eine Top-3-Mannschaft wie Horn definitiv unterschrieben. Wenn man sich jedoch den Spielverlauf ansieht, wäre auch ein Sieg möglich gewesen.

Es war über weite Strecken eine typische Partie, in der man das Gefühl hatte: Wer das erste Tor erzielt, gewinnt das Spiel. Umso wichtiger war es, dass wir in der Schlussphase konzentriert verteidigt und alles sauber wegverteidigt haben.

Personell konnten wir im Vergleich zum Spiel am Freitag nicht viel verändern. Man hat beiden Teams angemerkt, dass zwei Spiele innerhalb von 72 Stunden in den Beinen stecken – auch Horn war das deutlich anzusehen."