In der 27. Runde der Regionalliga Ost entwickelte sich zwischen dem FCM Traiskirchen und SR Donaufeld eine abwechslungsreiche Partie. Die Wiener Gäste gingen früh mit 2:0 in Führung, mussten sich am Ende jedoch geschlagen geben. Angeführt von einem überragenden Maximilian Sax, der alle drei Treffer erzielte, drehte Traiskirchen das Spiel noch zu einem 3:2-Sieg. Für Neo-Trainer Thomas Darazs war es damit ein gelungenes Debüt, während Donaufeld trotz klarer Führung ohne Punkte die Heimreise antreten musste.
Der SR Donaufeld erwischte in der 27. Runde der Regionalliga Ost einen Start nach Maß und stellte früh die Weichen auf Auswärtssieg. In der 33. Minute brachte Floris Van Zaanen die Wiener aus dem Spiel heraus mit 1:0 in Führung, nur fünf Minuten später erhöhte er per Elfmeter auf 2:0 (38.). Die Elf von Trainer Josef Michorl hatte die Partie bis dahin klar im Griff und ließ Traiskirchen kaum zur Entfaltung kommen.
Doch kurz vor der Pause kippte das Spiel: In der 44. Minute gelang Maximilian Sax der wichtige Anschlusstreffer zum 1:2. Ein Tor, das den Gastgebern sichtlich Auftrieb gab – während Donaufeld den Faden verlor.
Nach dem Seitenwechsel konnte Donaufeld nicht mehr an die starke erste Hälfte anknüpfen. Die Räume wurden zu groß, was Traiskirchen konsequent ausnutzte. Immer wieder war es Sax, der davon profitierte: In der 53. Minute stellte er auf 2:2, ehe er in der 77. Minute mit seinem dritten Treffer des Abends die Partie endgültig drehte.
„Sehr gut ins Spiel gestartet und verdient 2:0 geführt. Wir hatten sogar das 3:0 am Fuß, aber geben das Spiel durch Unachtsamkeiten selbst aus der Hand. Nach der Pause haben wir es verabsäumt, den Schwung mitzunehmen und Traiskirchen zu viele Räume gelassen“, resümierte man auf Seiten von Donaufeld enttäuscht.
Für Traiskirchen hingegen bedeutete der 3:2-Erfolg nicht nur drei Punkte, sondern auch ein gelungenes Debüt für Neo-Trainer Thomas Darazs.
Stimme zum Spiel:
Werner Gössinger (Sektionsleiter SR Donaufeld):
"Sehr gut ins Spiel gestartet und die Partie lange klar im Griff gehabt. Die 2:0-Führung war absolut verdient, das mögliche 3:0 lag sogar am Fuß – Floris’ Abschluss wurde noch stark auf der Linie geklärt. Bis dahin hatte Traiskirchen kaum Lösungen.
Umso bitterer war das unnötige Gegentor kurz vor der Pause. Das darf uns so nicht passieren, da haben wir das Spiel ein Stück weit selbst aus der Hand gegeben.
Nach dem Seitenwechsel haben wir es verabsäumt, an die erste Hälfte anzuknüpfen. Wir haben Traiskirchen zu viele Räume gelassen, die sie mit ihrer individuellen Qualität gut genutzt haben. Insgesamt sehr enttäuschend, weil wir eigentlich erwartet hätten, das Spiel weiterhin zu kontrollieren."