Der FC Marchfeld Donauauen hat in der Regionalliga Ost ein klares Ausrufezeichen gesetzt und den FavAC mit 4:0 besiegt. Die Gastgeber entschieden die Partie bereits vor der Pause, während die Gäste einen rabenschwarzen ersten Durchgang erwischten und früh auf die Verliererstraße gerieten.
Von Beginn an übernahm Marchfeld das Kommando und traf früh zur Führung: Bereits in der 5. Minute stellte Felix Orgolitsch auf 1:0. Der FavAC fand kaum Zugriff, wirkte überfordert und machte es dem Gegner durch einfache Fehler zusätzlich leicht. Die Hausherren nutzten das konsequent aus – Jakub Svec erhöhte in der 16. Minute auf 2:0.
Spätestens danach war die Partie klar in eine Richtung gekippt. Florian Freissegger sorgte mit einem Doppelpack (33., 37.) noch vor der Pause für klare Verhältnisse. Marchfeld präsentierte sich effizient und zielstrebig, während von den Gästen kaum Gegenwehr kam.
Nach dem Seitenwechsel ging es für den FavAC in erster Linie darum, den Schaden in Grenzen zu halten – was letztlich auch gelang. Marchfeld schaltete einen Gang zurück, blieb aber jederzeit Herr der Lage. Impulse von der Bank blieben bei den Gästen aus, zudem schwächte man sich in der 66. Minute durch die Rote Karte gegen Alphonse Denis Soppo zusätzlich.
Am Ende stand ein ungefährdeter 4:0-Erfolg für den FC Marchfeld Donauauen, der seine Dominanz vor allem in der ersten Halbzeit eindrucksvoll unter Beweis stellte. Für den FavAC hingegen war es ein gebrauchter Tag, den es für die Elf von Trainer Herbert Gager zu akzeptieren und verarbeiten gilt.
Stimme zum Spiel:
Herbert Gager (Trainer FavAC):
"In der ersten Halbzeit waren wir praktisch nicht im Spiel und haben kaum Gegenwehr gezeigt. Wir waren phasenweise überfordert, wobei man auch sagen muss, dass der Gegner eine richtig starke Leistung abgeliefert hat. Zudem haben wir es ihnen mit zu einfachen Fehlern selbst leicht gemacht – und das wird auf diesem Niveau sofort bestraft.
Nach der Pause ging es in erster Linie darum, den Schaden zu begrenzen, was uns dann auch gelungen ist. Von der Bank konnten wir diesmal leider keine entscheidenden Impulse mehr setzen, dazu kam noch der Ausschluss, der die Situation zusätzlich erschwert hat. In Summe war es ein sehr schwieriges Spiel, das wir so akzeptieren müssen."