Die Sportunion Mauer hat sich in der Regionalliga Ost mit 4:2 beim SV Donau durchgesetzt und dabei ein intensives Wiener Duell für sich entschieden. Die Gäste fanden nach schwierigem Beginn immer besser ins Spiel, zeigten die klareren Lösungen und nahmen am Ende verdient drei Punkte mit. Mann des Spiels war Mauer-Doppelpacker Simon Radostits.
Die Hausherren erwischten im rein Wiener Duell den besseren Start, hatten auch zwei gute Möglichkeiten für eine frühe Führung. Mauer war in der Phase bemüht ins Spiel zu kommen und hatten dann einen Stangenweitschuss, der sich als Dosenöffner erweisen sollte. Denn aber dann kontrollierten sie die Partie und konnten sich nach einer knappen halben Stunde belohnen. In der 33. Minute konnte Artem Gromov sein Team nach einem Fehler im Spielaufbau der Gastgeber im Eins-gegen-Eins mit Donau-Keeper Jenciragic in Führung bringen. Und noch vor der Halbzeitpause legte Simon Radostits für die Elf von Trainer Florian Sattler nach. In der 40. Minute schloss er einen Angriff nach Outeinwurf mit einem Schuss ins lange Eck zum 0:2 ab, was den Gastgebern zur Halbzeit einiges an Kopfzerbrechen bereitete.
In der zweiten Halbzeit zeigte der SV Donau ein anderes Gesicht. In der 66. Minute gelang Miroslav Beljan nach Stanglpass der ersehnte Anschlusstreffer zum 1:2. Die Donau schöpfte Hoffnung und drängte auf den Ausgleich. Doch die Sportunion Mauer reagierte prompt. Simon Radostits schnürte in der 74. Minute seinen Doppelpack und stellte den Zwei-Tore-Vorsprung für die Gäste wieder her.
Die Gastgeber gaben nicht auf und kämpften sich erneut zurück ins Spiel. Samuel Björk sorgte in der 78. Minute mit seinem Treffer für das 2:3 nach einem Eckball und hielt die Spannung bis in die Schlussminuten aufrecht. Doch es war Calvin Stifter, der in der 88. Minute den Deckel drauf machte. Mit seinem Tor zum 2:4 besiegelte er den Auswärtssieg der Sportunion Mauer.
Stimme zum Spiel:
Florian Sattler (Trainer Sportunion Mauer):
"Wir haben ein schweres Spiel erwartet, und genau so ist es auch gekommen. Donau ist besser in die Partie gestartet, wir mussten uns erst finden. Der Stangenschuss hat sich dann ein Stück weit als Dosenöffner erwiesen, danach sind wir besser ins Spiel gekommen.
In weiterer Folge war es ein ständiges Hin und Her mit Chancen auf beiden Seiten. Entscheidend war, dass wir die richtigen Lösungen gefunden haben und auch mental eine richtig gute Einstellung gezeigt haben.
Am Ende ist der Sieg aus unserer Sicht verdient. Die Auftritte der letzten Wochen waren ohnehin sehr positiv – auch wenn sich das nicht immer in Ergebnissen niedergeschlagen hat."