Regionalliga West

Knalleffekt: Westliga-Top-Team trennt sich von Trainer

Nach gerade einmal drei Spieltagen ist der erste Trainerwechsel in der Regionalliga West bereits perfekt. Wie zu Wochenbeginn bekannt wurde, gehen der FC Dornbirn 1913 und Trainer Heinz Fuchsbichler künftig getrennte Wege. Grund dafür sind unterschiedliche Vorstellungen von Verein und Trainer.


Foto: Wolfgang Sulzberger

 

Regionalität statt Profidenken

Seit Sommer 2025 verfolgen die Dornbirner eine neue Philosophie. „Vor 14 Monaten haben wir begonnen, den damaligen Profi-Kader umzubauen und verstärkt auf eigene Spieler sowie Talente aus der Region zu setzen“, erklärt Trainer Heinz Fuchsbichler.

Nach dem fünften Platz in der vergangenen Westliga-Saison wollen die Messestädter heuer noch weiter nach vorne. Der Saisonstart macht jedenfalls Mut: Mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen ist der Auftakt geglückt.

 

Überraschende Trennung nach 14 Monaten

Dennoch sorgte am Montag die überraschende Nachricht für Aufsehen: Heinz Fuchsbichler steht ab sofort nicht mehr auf der Kommandobrücke der Dornbirner. Als Grund für die Trennung nennt der scheidende Trainer „unterschiedliche Auffassungen“ und wird dabei etwas konkreter: „Wir sind gut gestartet, dem Verein war es aber doch noch zu wenig. Er will, dass noch attraktiver gespielt wird.“

Damit endet Fuchsbichlers 14-monatige Amtszeit überraschend. „Es gibt nie den richtigen Zeitpunkt für das Ende bei einem Verein. Die Entscheidung muss man hinnehmen. Aber unter diesen Umständen hätte eine weitere Zusammenarbeit nicht mehr viel Sinn gemacht“, erklärt der Coach.

Sportlich geht's für die Rothosen schon heute weiter. Im Zuge des VFV-Cups gastiert man bei den Schlins Juniors. Am Freitag steigt auf der heimischen Birkenwiese die Westliga-Viertrundenpartie gegen Aufsteiger Lochau.