Regionalliga West

Finaler Doppelpack am Transfermarkt: FC Pinzgau verstärkt Offensive mit Zypriot und Brasilianer

Der FC Pinzgau Saalfelden hat zum Abschluss der Transferperiode nochmals nachgelegt und zwei internationale Spieler verpflichtet. Mit dem Zyprioten Loukas Pasiourtis und dem Brasilianer Kauä Cesar de Souza Pinheiro erhöht sich die Zahl der Neuzugänge auf insgesamt vier – genauso viele Spieler haben den Verein verlassen.

 

Foto: FC Pinzgau Saalfelden

 

Zwei Internationale zum Abschluss

Zuvor waren bereits Marius Mair, zuletzt ohne Klub, sowie Semir Gvodjar von Austria Salzburg nach Saalfelden gewechselt. Die beiden jüngsten Verstärkungen kamen über persönliche Kontakte zustande, wie Sportchef Tamas Tandari erklärt: "Pasiourtis wurde durch Trainer Adonis vermittelt, de Souza Pinheiro durch Joao Pedro."

 

Verstärkung für die Offensive

Beide Neuzugänge sind für die Offensive vorgesehen. Pasiourtis soll vor allem am rechten Flügel eingesetzt werden und überzeugt laut Tandari durch seine Technik und einen starken ersten Ballkontakt. De Souza Pinheiro sieht seine ideale Position im offensiven Mittelfeld als Spielmacher.

 

Aufenthaltsstatus als offener Punkt

Beim 17-jährigen Brasilianer spielt – wie schon bei früheren Transfers aus Brasilien – die Aufenthaltsgenehmigung eine wichtige Rolle. Er wird im März nach Saalfelden kommen und vorerst für drei Monate bleiben. Sollte er nicht im Westliga-Kader berücksichtigt werden, besteht die Möglichkeit, dass er in der U18-Mannschaft zum Einsatz kommt.

Den Zwölften der Regionalliga West verlassen hat hingegen ein Quartett. Die beiden Hutter-Brüder David und Benjamin wechselten zum SAK beziehungsweise nach Bruck, Thomas Hucko kehrt in seine Heimat Slowakei zurück und Matija Saric schloss sich Landesligist Kaprun an.

 

Sieg im zweiten Test

Der FC Pinzgau hat bereits zwei Testspiele in den Knochen. Nachdem es Ende Jänner ein klares 0:5 gegen Zweitligist FC Liefering setzte, bogen die Pinzgauer im zweiten Testspiel Spittal/Drau aus der Kärntner Liga nach Toren von Lukas Moosmann und Ratan Dudaew mit 2:1. Die nächste Standortbestimmung folgt bereits morgen Freitag: Dann trifft die Adonis-Crew im dritten Testspiel auf Liga-Konkurrent St. Johann.