Der FC Powerspine Kitzbühel hat bei Standards offenbar den Cheatcode gefunden! Gegen die SCR Altach Juniors klingelte es gleich viermal nach ruhenden Bällen. Mit dem 4:0-Heimsieg bleiben die Gamsstädter weiter auf Tuchfühlung mit den Spitzenplätzen. Für die Bundesliga-Fohlen wird es dagegen schön langsam ungemütlich.

Foto: FC Kufstein
Im bereits siebten Heimspiel der Saison wollten die Kitzbüheler den letztwöchigen 2:1-Derbysieg in Kufstein bestätigen. Die Hausherren nahmen die Challenge an. „Wir haben die Räume eng gemacht und waren bei den Standards extrem gefährlich“, sagte Kitzbühel-Coach Michi Baur.
Während die Gamsstädter ihre Chancen bei ruhenden Bällen eiskalt nutzten, sah Altach-Trainer Rene Fink zunächst einen durchaus vielversprechenden Auftritt seiner Mannschaft. „Durch Algner und Krstovic hatten wir zwei richtig gute Chancen. In den ersten 35 Minuten hab' ich uns als bessere Mannschaft gesehen.“
Doch die Kitzbüheler schlugen zweimal nach Standards zu: Stefan Lauf köpfte einen Markelic-Freistoß zum 1:0 ein (25.), ehe Trainersohn Raul Baur nach einem Eckball auf 2:0 erhöhte (34.).
Nach einer kurzen torlosen Phase rückten im Schlussakt zwei Kitzbüheler Joker ins Rampenlicht. Roland Quehenberger war nach einer unzureichend geklärten Einwurfsituation aus kurzer Distanz zur Stelle und erhöhte auf 3:0 (71.). Axel Krimbacher setzte schließlich noch einen drauf und verwandelte einen Handelfmeter zum 4:0-Endstand (87.). „Dass zwei von der Bank getroffen haben, war wichtig. Generell haben alle Spieler ihre Leistung abgerufen“, jubelte Baur über einen rundum gelungenen Arbeitstag.
Bei Pendant Fink saß der Stachel hingegen tief. „Grundsätzlich hat das Ergebnis nicht unsere Leistung widergespiegelt. Die Gegentore waren unglücklich. Aus dem Spiel heraus haben wir nicht viel zugelassen. Was uns gefehlt hat, waren klarere Torchancen.“ Für Aufregung sorgte Quehenbergers Treffer zum 3:0. „Der Linienrichter hat die Fahne gehoben, aber der Schiedsrichter hat ihn überstimmt“, schilderte Fink die strittige Szene.
Mit dem sechsten Saisonsieg bleiben die Gamsstädter weiter in Schlagdistanz zu den Top-3-Plätzen. Für Altach wird die Lage hingegen ungemütlicher: Die Bundesliga-Fohlen rutschten auf den drittletzten Tabellenplatz ab und müssen sich weiterhin mit dem Abstiegskampf auseinandersetzen.
👑 Die Besten bei Kitzbühel: Pauschallob (herausragend: Markelic, Baur)
Samstag, 26.09.2026, 16:00, Sportstadion Langau Kitzbühel, Z: 303, SR: Paul Nisandzic
Kitzbühel: Petar Vidas, Christoph Notdurfter, Rene Lukasser-Weitlaner, Luka Redek, Mathias Madersbacher, Raul Baur (K), Fabio Markelic, Tim Feichtner, Benedikt Huber, Vitali Borsuk, Stefan Lauf Ersatz: Senad Hamzic, Taner Yildirim, Axel Krimbacher, Thomas Ritter, Viktor Winter, Roland Quehenberger |
Altach Juniors: Samuel Selke, Halil Esref Basar, Inas Susic, Timo Müller, Linus Winsauer, Colin Algner, Emre Yabantas, Adrian Magnus Vonbrül, Nico Josef Helbock (K), Nemanja Krstovic, Salif Tietietta Ersatz: Pascal Tomek, Armin Sehic, Finn Hug, Alexandre Mathis Ngwat Mahop, Raphael Schweizer, Eren Özbek |
Torfolge: | 1:0 Stefan Lauf (25.) 2:0 Raul Baur (34.) 3:0 Roland Quehenberger (71.) 4:0 Axel Krimbacher (87.) |