Der FC Powerspine Kitzbühel hat auf der Birkenwiese einen souveränen 2:0-Sieg gefeiert und dem zuhause bis dato makellosen FC Dornbirn 1913 die erste Heimniederlage der Saison zugefügt. Einziger Schönheitsfehler: Beim 0:1 stand Luka Redek klar im Abseits. Für die Rothosen wurde der Spieltag dagegen zum bitteren Rückschlag – drei Plätze ging es nach hinten.

Foto: FC Powerspine Kitzbühel
Zweiter gegen Fünfter – auf der Dornbirner Birkenwiese stieg das Topspiel der 10. Runde. Für die Rothosen wurde der Spätnachmittag allerdings zum bitteren Rückschlag: Während alle unmittelbaren Konkurrenten voll anschrieben, setzte es für die Messestädter, die nach dem letztwöchigen 0:3 in Schwaz unbedingt wieder gewinnen wollten, gegen Kitzbühel die nächste Pleite. Damit rutschte Dornbirn gleich um drei Plätze nach hinten und avancierte zum großen Verlierer des Spieltags.
„Ein verdienter Sieg von uns. Wir haben es richtig gut gemacht, eine richtig reife Leistung gezeigt“, grinste Kitz-Coach Michi Baur. Seine Schützlinge kommen dem anvisierten Top-3-Platz damit immer näher.
Der Plan der Gamsstädter, nach zuletzt zwei Siegen in Folge weiter auf der Erfolgswelle zu surfen, ging vom Anpfiff weg auf. „Wir waren kompakt, haben über 90 Minuten nicht viel zugelassen und uns selbst immer wieder Chancen erarbeitet“, fasste Baur zusammen.
Eine davon münzten die Gäste in der 25. Minute in Zählbares um. Benedikt Huber scheiterte von der Strafraumgrenze zunächst an Dornbirn-Keeper Fabian Resch, den Abpraller verwertete Luka Redek mühelos zum 0:1. Einen fahlen Beigeschmack hatte der Führungstreffer allerdings: Redek stand bei Hubers Schussabgabe klar im Abseits.
Das Einzige, was Baur zu bekritteln hatte? „Nach Ballgewinn waren wir oft zu ungeduldig. Da hätten wir uns mehr Luft verschaffen können.“ Viel Luft verschafften sich die Kitzbüheler schließlich in der 68. Minute. Stefan Lauf gewann den entscheidenden Zweikampf gegen Florian Prirsch, marschierte anschließend von der Mittelauflage alleine auf das Dornbirner Tor zu und blieb im Abschluss eiskalt – 0:2.
Weil die Messestädter auch im Schlussakt nicht mehr zusetzen konnten, blieb es dabei. „Hut ab vor meiner Mannschaft. Sie hat ein sehr diszipliniertes Spiel gespielt. Mich freut’s auch, dass wir zu null gespielt haben. Das gibt eine Brust für die nächsten Spiele“, betonte Baur. Für die Dornbirner, die ihre bisherigen vier Heimspiele allesamt gewonnen hatten, setzte es damit vor eigenem Publikum erstmals in dieser Saison einen Umfaller.
👑 Die Besten bei Kitzbühel: Pauschallob
Samstag, 03.10.2026, 16:00, Sparkasse-Arena Birkenwiese Dornbirn, Z: 400, SR: Hasan Music
FC Dornbirn: Fabian Resch - Ben Brzaj, Magid Suleiman, Talip Karaaslan, Florian Prirsch, Carlos Berlinger - Marcel Krnjic, Julian Maldoner, Özkan Demir - Tamas Herbaly (K), Federico Leandro Crescenti Ersatz: Sandro Eichhübl, Tamás Gábor Kovács, Eliah Mikail Durak, Fatih Gündogdu, Giuliano Lopez Hernandez, Jan Nußbaumer |
Kitzbühel: Petar Vidas - Christoph Notdurfter, Rene Lukasser-Weitlaner, Luka Redek, Mathias Madersbacher, Raul Baur (K) - Fabio Markelic, Tim Feichtner, Benedikt Huber - Vitali Borsuk, Stefan Lauf Ersatz: Senad Hamzic, Taner Yildirim, Axel Krimbacher, Thomas Ritter, Viktor Winter, Roland Quehenberger |
Torfolge: | 0:1 Luka Redek (25.) 0:2 Stefan Lauf (68.) |