Die Sonntagsmatinee zwischen den WSG Tirol Juniors und dem FC Powerspine Kitzbühel ist mit einem 2:2-Unentschieden zu Ende gegangen. Die Gamsstädter lagen dabei zweimal in Front, ehe die heimstarken Hausherren im Finish mit einer einstudierten Eckballvariante zurückschlugen.
Foto: WSG Tirol
„Wir haben gewusst, dass es in Wattens schwer ist, zu bestehen“, kannte Kitzbühel-Coach Michi Baur den Schwierigkeitsgrad dieser Sonntagsmatinee. Die WSG Juniors zeigten dabei eindrucksvoll, warum sie auf heimischem Kunstgrün Wolfurt (5:1), Lochau (3:2), Fügen (6:0) und Lauterach (6:1) auf die Abschussliste gesetzt und selbst die Dornbirner (1:1) mit nur einem Punkt zurück ins Ländle gelassen hatten. „Spielerisch waren wir extrem überlegen. Kitzbühel hat viele lange Bälle gespielt, deshalb haben wir unser Positionsspiel verändert und es gut gemacht“, erklärte WSG-Coach Manuel Ludwiger.
Das erste Goal dieser Partie glückte aber den Gamsstädtern. Vitali Borusk schloss einen Angriff erfolgreich ab, stellte auf 0:1 (20.). Für Baur kam dieser Treffer nicht von irgendwoher. „Die WSG hatte mehr Spielanteile, wir aber die besseren Chancen.“ Kurz vor der Pause sollte sich das spielerische Übergewicht der Hausherren schließlich bezahlt machen. Nach einer Flanke köpfte Daniel Siess zum 1:1-Ausgleich ein (38.).
Nachdem es in der zweiten Halbzeit eine Zeit lang beim 1:1 geblieben war, schlugen die Gamsstädter erneut zu: Taner Yildirim legte ab, der eingewechselte Benedikt Huber erledigte den Rest und brachte die Gäste neuerlich voran (74.). Kitzbühel durfte bereits mit der vollen Ausbeute liebäugeln, doch die WSG-Juniors hatten im Finish noch einen Pfeil im Köcher. Nach einer einstudierten Eckballvariante traf Abwehrmann Simon Wieser zum 2:2 und sicherte den Hausherren doch noch einen Punkt (84.). Die letzte Randnotiz gehörte den Gästen: Der bereits vorbelastete Tim Feichtner sah in der Nachspielzeit die Ampelkarte (90.+1).
„Nach 90 Minuten muss ich sagen: Schade, dass wir nicht gewonnen haben. Dennoch bin ich richtig stolz auf meine Mannschaft. Sie hat eine coole Leistung gezeigt. Vor der Saison hätten wir einen Punkt gegen Kitzbühel sofort unterschrieben“, resümierte Ludwiger. Pendant Baur meinte: „Schade, dass wir das zweite Gegentor so spät bekommen haben. Mit dem einen Punkt in Wattens können wir aber gut leben.“
👑 Die Besten: Wieser, D. Siess, Fankhauser bzw. Pauschallob
Sonntag, 18.10.2026, 10:30, Kunstrasenplatz Wattens, Z: 150, SR: Olcay Bingöl
WSG Juniors: Felix Libiseller, Daniel Siess, Mathias Schmid, Tobias Wanner (K), David Radovanovic, Michael Neuner, Simon Wieser, David Falkner, Georgi Bedianashvili, Elias Reiter, Maximilian Fankhauser Ersatz: Mihailo Koprena, Simon Schüllner, Theodor Hamerle, David Veskovic, Benjamin Siess, Theo Plattner |
Kitzbühel: Petar Vidas - Christoph Notdurfter, Luka Redek, Viktor Winter (K), Raul Baur - Fabio Markelic, Tim Feichtner, Taner Yildirim - Vitali Borsuk, Deniss Stradins, Jonas Schmidt Ersatz: Senad Hamzic, Axel Krimbacher, Benedikt Huber, Thomas Ritter, Stefan Lauf, Roland Quehenberger |
Torfolge: | 0:1 Vitali Borsuk (20.) 1:1 Daniel Siess (38.) 1:2 Benedikt Huber (74.) 2:2 Simon Wieser (84.) |
| Gelb-Rote Karte: | Tim Feichtner (91., Unsportlichkeit) |